Unsere Mitglieder - Initiative Reinickendorf e.V.

Aktivitäten 2017

Nachschlag zur Mitgliederversammlung: Das Besondere und Wertvolle an der Initiative Reinickendorf

Die Mitgliederversammlung der Initiative Reinickendorf e.V. am 9. November 2017 im Vereinscasino der Reinickendorfer Füchse hatte diesmal ganz besondere Augenblicke, die es im Nachgang noch einmal zu würdigen gilt. Nicht nur wurde der Vorstandsvorsitzende Jürn Jakob Schultze-Berndt (51) für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Sondern mit Carsten Lobert, Carola Battistini-Goldmund, Andreas Enders und Christina Laurenz gleich vier neue Mitglieder einstimmig in den Vorstand gewählt.

Dies war nur möglich durch das Ausscheiden von vier langjährigen und verdienten Vorstandsmitgliedern, die künftig ihre reichhaltigen Erfahrungen im Beirat der Initiative zur Verfügung stellen werden. Initiative-Gründerin und Ehrenmitglied Marlies Wanjura (in Abwesenheit), Irina Wotschke, Christian Laurenz und Eberhard Gutjahr wurden mit lautstarkem Applaus und großer Dankbarkeit verabschiedet.

Eberhardt Gutjahr

Superintendent a.D. Eberhard Gutjahr (Foto) fasste dabei in bewegenden Worten zusammen, wie wertvoll die Arbeit (in) der Initiative Reinickendorf für ihn gewesen sei. "In unterschiedlicher Besetzung haben wir einiges in diesem Bezirk bewegt und Gruppen und Einzelnen Unterstützung geben können."

Obwohl ihm durch seine Tätigkeit als Superintendent vieles bekannt war, sei durch die zahlreichen Aktivitäten, Besuche und Besichtigungen der Initiative für ihn ein neues Bild von Reinickendorf entstanden, das sehr vielfältig und überaus interessant ist.

Ihm sei es persönlich immer wichtig gewesen, dass neben der Hilfe für soziale Projekte und Einrichtungen auch die Unterstützung für gesellschaftspolitische und kulturelle Aktivitäten nicht vergessen wird.

Als Beispiele nannte er Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter im Strafvollzug in Tegel, Besuche von Schülergruppen in ehemaligen Konzentrationslagern und in Lidice, Theateraufführungen im Fontanehaus, Zeichen setzendes Engagement für Flüchtlinge und Obdachlose, Entsendung von Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste ins ehemaligen K Z Theresienstadt oder auch eine Klassenreise nach China.

"Ich habe viele Menschen kennengelernt, die zuvor nicht in meinem Lebenskreis vorkamen. Das empfinde ich als große Bereicherung", würdigte Gutjahr die wertvollen Impulse durch die Initiative Reinickendorf und ihre engagierten Mitglieder.

 

Angeregte Diskussionen: Die Mitglieder der Initiative Reinickendorf leben den Austausch.

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