Unsere Aktivitäten

24. August 2017: Wasser „sehr gut“ im Tegeler See – ein Besuch der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel

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Wasser ist das Elixier des Lebens – und seine Qualität im Berliner Norden ist sehr gut. Davon konnten sich Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf beim Jour fixe Ende August in der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel überzeugen.

Betriebsleiter Maik Muß und Finanzvorstand Frank Bruckmann von den Berliner Wasserbetrieben erläuterten ihren Besuchern, wie die 1985 in Betrieb genommene Anlage den Tegeler See zu einem der saubersten Seen Berlins (Güteklasse II) macht, wie viel Know-how in den Reinigungsprozessen zur Phosphateliminierung steckt und welch langfristige Folgen ein Ausfall des Werks hätte.

Der Betriebsleiter der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel, Maik Muß, 8. v.r.), erläuterte, wie die Grobstoffe aus dem Wasser des Nordgrabens "vorsortiert" werden.

Der Betriebsleiter der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel, Maik Muß, 8. v.r.), erläuterte, wie die Grobstoffe aus dem Wasser des Nordgrabens „vorsortiert“ werden.

Durch Flockung, Fällung, Sedimentation und Filtration werden die im Klärwerk noch nicht völlig abgebauten abfiltrierbaren Stoffe und Phosphorverbindungen weitestgehend entzogen. Damit ist es gelungen, seit Inbetriebnahme der OWA die Sichttiefe in dem früher stark algentrüben Tegeler See auf rund drei Meter zu verzehnfachen.

Nicht nur für Technik-Fans ein hochinteressanter und lehrreicher Abend mit der Initiative Reinickendorf, der bei einem leckeren Büfett und einem erfrischenden Glas Wasser (!) mit guten Gesprächen und Networking ausklang.

Mithilfe von "Kanonenkugeln" (Hohlkugeln, die auf dem Wasser schwimmen) wird im Winter verhindert, dass das Wasser in der Anlage zufriert.

Mithilfe von „Kanonenkugeln“ (Hohlkugeln, die auf dem Wasser schwimmen) wird im Winter verhindert, dass das Wasser in der Anlage zufriert.

Im Rundbecken setzen sich die Feststoffe als Schlamm ab.

Im Rundbecken setzen sich die Feststoffe als Schlamm ab.

Luftaufnahme des Geländes der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel

Die Luftaufnahme des Geländes der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage Tegel hängt im Foyer in der Buddestraße.

 

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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3. Reinickendorfer Unternehmerfrühstück: Neue Kunden gewinnen durch Empfehlung

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Jedes Unternehmen freut sich über neue Kunden. Kommen diese auf Empfehlung – quasi ganz von allein –, spart dies Zeit und Geld bei Akquise und Werbung. Initiative-Mitglied Karsten Hourticolon gab beim Unternehmerfrühstück der Initiative Reinickendorf am 20. Juni viele Anregungen, wie sich Empfehlungsmarketing als strategische Methode zur Neukundengewinnung einsetzen lässt.

Karsten Hourticon gibt Tipps für professionelles Empfehlungsmarketing

Tipps für das professionelle Empfehlungsmarketing: Karsten Hourticolon gab seine langjährigen Praxiserfahrungen weiter.

Wie können Sie Ihren Kunden ansprechen, damit er Sie empfiehlt? An praktischen Beispielen gab Karsten Hourticolon von der Beratungsfirma PraxisTraining live hilfreiche Tipps, wie Sie herausfinden können, welcher Kunde für die Weiterempfehlung geeignet ist und wie man ihn ansprechen muss, damit er zum glaubwürdigen Akquisiteur für Ihr Unternehmen wird.

„Genauigkeit geht hier vor Schnelligkeit“, erklärt der renommierte Verkaufstrainer. „Überlegen Sie sich gut, was Sie wann auf welche Weise zu wem sagen. Wer dabei unsensibel oder vorschnell vorgeht, bewirkt oft eher das Gegenteil.“

Das Prinzip „anders als andere“ und der kreative Umgang mit der eigenen Visitenkarte zogen die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und ihre Gäste in den Bann. Besonders diese E-Karte, wie Karsten Hourticolon die besondere Visitenkarte bezeichnet, die der Empfehler weitergibt, sei ein wichtiges Instrument beim Empfehlungsmarketing.

So machte der Impulsvortrag von Initiative-Mitglied Karsten Hourticolon beim 3. Unternehmerfrühstück Appetit auf mehr. Und die Teilnehmer verließen den Ratskeller gut gestärkt mit vielen wertvollen Anregungen Richtung Arbeitsplatz.

Mitglieder und Gäste beim 3. Unternehmerfrühstück der Initiative Reinickendorf

Initiative-Mitglieder und Gäste des Unternehmerfrühstücks wurden im Ratskeller Reinickendorf mit einem reichhaltigen Büfett und einem gehaltvollen Vortrag versorgt.

Networking Reinickendorfer Unternehmerfrühstück

Anders als andere – so lautete nicht nur das Prinzip von Karsten Hourticolon, sondern auch einer seiner Tipps für erfolgreiche Empfehlungsansprachen.

Individuelles Feedback, weitere Impulse und Unterstützung bei der Implementierung gibt Ihnen gern Karsten Hourticolon:
hourticolon@praxistraining-live.de
Telefon: (030) 51 65 48 16
Mobil: 0162-6900730

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Nächster Termin der Initiative Reinickendorf: Jour fixe bei der Oberflächenwasser-Aufbereitungsanlage (OWA) Tegel am Donnerstag, 24. August 2017. Treffpunkt Buddestraße 33 bereits um 18.45 Uhr!

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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13. Juli 2017: Wenn Südafrika mitten in Hermsdorf liegt

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Die Initiative Reinickendorf besucht interessante Unternehmen im Bezirk, steht für aktives Networking und einen vielfältigen Meinungsaustausch der Mitglieder. Und sie kann auch zünftig feiern. Neu-Mitglied Regina Burchardt mit ihrem Team war dabei eine hervorragende Gastgeberin des Jour fixe im Sommer.

Die renommierte Maklerin aus Hermsdorf betreibt seit einiger Zeit auch ein Ladengeschäft mit vorwiegend südafrikanischen Weinspezialitäten: Die guten Tropfen von Carrols Wein & Accessoires waren ein hervorragender Begleiter des südafrikanischen Büfetts, das die Mietköchin von Clara kocht sehr delikat zubereitet hatte und den kulinarische Höhepunkt des stimmungsvollen Sommerfests im Garten der Geschäftsräume am Hermsdorfer Damm bildete.

Panorama: Regina Burchardt (rechts) hatte im Garten von Carrols zum südafrikanischen Büfett geladen.

Regina Burchardt nutzte die Gelegenheit, um neben einem kurzen Vortrag über ihr Maklergeschäft mit Leidenschaft“ auch ihr neuestes Projekt „Wohnen für fitte Senioren“ vorzustellen. In den nächsten Jahren sollen an mehreren Standorten im Berliner Norden und angrenzenden Umland Wohnungen entstehen, die hohem Wohnkomfort mit einem attraktiven Freizeitangebot für ältere Mitbürger bieten. Über den Fortgang des Projekts wird die Initiative Reinickendorf im Rahmen ihrer Mitgliederveranstaltungen und auf ihren Medienkanälen berichten. Derart inspiriert und verköstigt, nutzten die Initiative-Mitglieder und Gäste den lauen Sommerabend noch sehr lange für angeregte Gespräche und weitere Ideen zum Wohle des Bezirks uns seiner Bürger.

Mietköchin Clara tischte eine Auswahl von ungewöhnlichen und leckeren Speisen auf.

Vorstandsvorsitzender Jürn-Jakob Schultze-Berndt (links) beendete das gesellige Beisammensein nach einhelliger Meinung viel zu früh …

Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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Initiative unterstützt Leseförderung im Bezirk

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Im Rahmen der feierlichen Eröffnung der 7. Reinickendorfer Sprach- und Lesetagen Anfang Juli überreichte Initiative-Beirat Carsten O. Lobert der Bildungsstadträtin und Initiatorin des Festivals Katrin Schultze-Berndt einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.

Scheckübergabe Sprach- und Lesetage 2017

Seit Jahren unterstützt die Initiative Reinickendorf die Sprach- und Lesetage. Mit diesem Geld können vier Lesungen an Reinickendorfer Schulen stattfinden: „Die Begegnung mit Autoren ist für die Schülerinnen und Schüler immer ein besonderes Erlebnis und die wirksamste Leseförderung überhaupt“, betont Katrin Schultze-Berndt.

Kinder- und Jugendbuchautorin Martina Wildner mit Schülerinnen der Katholischen Schule Salvator

Die Auftaktlesung hielt in diesem Jahr die Kinder- und Jugendbuchautorin Martina Wildner. Sie wurde von Schülerinnen der Katholischen Schule Salvator befragt.

Petra Lölsberg
Mitglied im Bundesverband Leseförderung

Mehr zu den Reinickendorfer Sprach- und Lesetagen 2017 auf der Website des Veranstalters.Hier gibt’s das Programm zum Download als pdf.

Eine Übersicht aller Projekte, die die Initaitive seit 2001 gefördert hat, finden Sie auf unserer Projekte-Seite.

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8. Juni 2017: Wo Metall zu Geld wird – ein Streifzug durch die Staatliche Münze Berlin

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Das Geld ist, wo man’s in Ehren hält: Ein solcher Ort ist die Staatliche Münze Berlin in der Ollenhauerstraße in Reinickendorf. Hier wird der Euro nicht nur geachtet, sondern auch gemacht. Bis zu 4 Millionen Münzen am Tag, oft im Drei-Schicht-Betrieb. Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf konnten zusehen, wie ganz ohne Alchemie Metall zu Geld wurde.

Denn erst, wenn die in Stahlcontainern verpackten Geldrollen offiziell an die Bundesbank übergeben werden, ist es kein Metall mehr, sondern ein Zahlungsmittel. Die Staatliche Münze Berlin ist eine von nur fünf Anstalten in Deutschland, die Geldmünzen prägen dürfen – etwa 20 Prozent des Hartgelds kommen aus Berlins ältestem Unternehmen.

Trotz der Diskussionen um die Abschaffung des Kleingelds ist Geschäftsführer Dr. Andreas Schikora nicht bange: „Bargeld wird es immer geben“, ist er sich sicher. Der Bargeldbestand wächst jährlich um 6 Prozent – trotz Online-Banking und Bitcoins. Die Prägung von Münzen ist europäisch gesehen übrigens Landessache, wohingegen die Geldscheine in allen Ländern der EU gleich aussehen.

Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf erlebten einen „klingenden“ Abend mit interessanten Gesprächen.

Aber nicht nur um Euro und Cent, sondern auch um Druckverfahren, Sonderprägungen und kleine Auflagen für individuelle Kundenwünsche, die von engagierten Mitarbeitern gefertigt werden, ging es bei diesem exklusiven Abend der Initiative Reinickendorf. Wir erhielten einen Einblick in den Werdegang einer Münze: von der Zeichnung und dem Gipsmodell zur Gravierung, mit deren Hilfe ein Prägestempel gefräst wird, der das Stück Metall (Gold. Silber, Stahl, Alu) „in Form“ bringt. Gedenkmünzen können anschließend sogar farbig bedruckt werden.

Am Ende des mit Gesprächen ausklingenden Abends stand die Erkenntnis: Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.

Dr. Andreas Schikora, Geschäftsführer der Staatlichen Münze Berlin, erläuterte, wie Münzen entstehen.

Münzen auf dem Weg zum Geld

Die Münzen purzeln aus der Prägemaschine. Anschließend werden sie gerollt.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Medaille (oder nach Kundenwünschen hergestellten Münze) ist die Gravierung. Am Computer wird die Datei vorbereitet.

Ein Gipsmodell wird gefertigt

Oder ein Gipsmodell wird eingescannt.

Prägestempel

Aus der Datei wird ein Prägestempel gefräst.

Am Ende werden die Medaillen und Gedenkmünzen von Hand verpackt.

Die Staatliche Münze Berlin gestaltet und prägt Gedenkmünzen oder Medaillen individuell nach Kundenwunsch. Infos dazu auf www.berlin-taler.de.

Im Museum der Staatlichen Münze gibt es beispielsweise alle 2-Euro-Münzen der Bundesrepublik, den Werdegang der Luther-Münzen oder die neuesten Panda-Münzen zu sehen. Es ist dienstags und donnerstags von 10.00 – 15.00 Uhr geöffnet, ebenso das Ladengeschäft, in dem alle Produkte angeschaut und erworben werden können.

Mehr zum Angebot und Service der Staatlichen Münze Berlin unter www.muenze-berlin.de.

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Unternehmer und engagierte Reinickendorfer, die diesmal keine Gelegenheit hatten, dabei zu sein, haben am Donnerstag, dem 13. Juli 2017, die nächste Chance. Informationen dazu finden Sie auf unserer Termine-Seite.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme am nächsten Jour fixe der Initiative Reinickendorf. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an.

 

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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Aus Fremden werden Freunde

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Schüler treffen Flüchtlinge – aus der gleichnamigen Aktion einiger Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums ist ein mittlerweile vielfach prämiertes Projekt geworden. Das junge Team aus Schülern, Azubis und Studierenden mit und ohne Flüchtlingserfahrung sorgt für die Begegnung und den Austausch von Schülern und Geflüchteten. Joshua Kriesmann, mittlerweile 19 Jahre alt, ehemaliger Suttner-Schüler und Mit-Initiator, präsentierte kürzlich dem Vorstand der Initiative Reinickendorf die Fortschritte des Projekts und bedankte sich damit herzlich für die Unterstützung der Initiative.

 

Gemeinsam kochen macht Spaß und überwindet Grenzen.

Gemeinsam kochen macht Spaß und überwindet Grenzen.

„Unser Konzept ist simpel“, erklärt der Jura-Student. „Wir wollen aus Fremden Freunde werden lassen.“ Um der Schülerinitiative ein breiteres Fundament zu geben, gründeten einige Suttner-Schüler im Herbst 2015 den Verein „Schüler Treffen Flüchtlinge e. V.“, kurz STF. Über verschiedene Projekte schaffen sie damit Kontaktmöglichkeiten zwischen Schülern und Geflüchteten.

Zum Beispiel mit SFT-Kocht! Denn zusammen Kochen und Essen ist in vielen Nationen ein wichtiger Bestandteil der Kultur. Es braucht keine Sprache, um sich dabei zu verständigen. Beim gemeinsamen Einkaufen, Schnippeln und Braten lernt man sich automatisch kennen und Berührungsängste mit dem Unbekannten werden abgebaut. „STF-Kocht!“ wurde bereits von der Bertelsmann Stiftung mit dem Jugendintegrationspreis ausgezeichnet. Darüber hinaus gewann STF im vergangenen Jahr ein startsocial-Stipendium.

Das neue Projekt STF-Entdeckt! zielt darauf ab, Berlin gemeinsam zu erkunden. Alle zwei Monate zeigen die Teilnehmer einander ihre Lieblingsorte, den heimischen Kiez oder bringen eigene Ideen in das Projekt ein.

Mehr über die Projekte und den Verein „Schüler Treffen Flüchtlinge“ auf www.stfberlin.de.

Das STF-Team um Joshua Kriesmann (hinten, 4. von links) schafft Begegnungen mit Geflüchteten

Das STF-Team um Joshua Kriesmann (hinten, 4. von links) schafft Begegnungen mit Geflüchteten (Fotos: STF).

Hier geht es zur Übersicht der Projekte, die die Initiatitive Reinickendorf bisher unterstützt hat.

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Deutsch-polnischer Jugendaustausch 2017: intensiver Austausch bei Pierogi und Sankt-Martin-Hörnchen

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Ende Mai 2017 brach eine Delegation des Kinderheims des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerks (EJF) unter Leitung von Klaudyna und Ulrich Droske sowie Betreuerin Celina Wolny zum 2. deutsch-polnischen Jugendaustausch nach Szamotuły auf. Mit dem dortigen Kinderheim „Dom Dziecka Rodziny Maryji“ besteht seit vielen Jahren eine intensive Freundschaft.

Deutsch-polnischer Jugendaustausch Beim deutsch-polnischen Jugendaustausch wurden alte Freundschaften aufgefrischt und neue geschlossen..

Das Deutsch-Polnische Hilfswerk e.V. stellte für die Teilnehmer ein spannendes Programm mit kulturell-geschichtlichen Elementen zusammen. So besuchten die Jugendlichen den Bürgermeister der Stadt, Włodzimierz Kaczmarek, und die stellvertretende Landrätin der Gemeinde, Beata Hanyżak. Nach dem herzlichen Empfang, bei dem auch kleine Geschenke überreicht wurden, und dem Gespräch mit den beiden Mandatsträgern, gab es eine Führung durch die historischen Orte der Stadt. Dabei wurde der Turm der Schwarzen Dame sowie das Schloss der Familie Górki besichtigt. Anschließend ging es nach Tarnów Górny zum Aquapark „Tarnowskie Termy“.

Deutsch-polnischer Jugendaustausch im Aquapark „Tarnowskie Termy“

Viel Spaß hatten die Jugendlichen im Aquapark „Tarnowskie Termy“.

Am folgenden Tag fand ein ganztägiger Ausflug nach Posen statt. Dabei hat die Gruppe den Alten Markt, das Posener Rathaus mit den berühmten Steinböcken sowie die Pfarrkirche der Muttergottes der Unablässigen Hilfe und der Heiligen Maria Magdalena besichtigt. Den Programmhöhepunkt bildete der Besuch des Museums „Rogalowe Muzeum Poznania“. Hier konnten die Kinder einem spannenden Vortrag über die Geschichte der Posener Sankt-Martin-Hörnchen lauschen sowie diese selbst unter fachkundiger Anleitung backen. Ohnehin sorgten kulinarische Spezialitäten beim deutsch-polnischen Jugendaustausch für Begeisterung: Besonders die Maultaschen „Pierogi“ und das polnische Softeis haben es den Jugendlichen angetan.

Gemeinsam Backen überwindet Sprachbarrieren

Gemeinsam Backen überwindet viele Sprachbarrieren.

Dank zahlreicher freier WLAN-Möglichkeiten und Google wurden Sprachhürden sehr schnell überwunden. Aufgrund des intensiven Beisammenseins konnten die bereits im Vorjahr entstanden Bekanntschaften und Freundschaften verfestigt werden. Die Übernachtung erfolgte im polnischen Kinderheim, damit die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer möglichst viel Zeit miteinander verbringen können. So wurde täglich bis spät in die Nacht erzählt, gespielt und vor allem viel gelacht.

Diesen intensiven deutsch-polnischen Austausch hat die Initiative Reinickendorf gern mit einer Zuwendung von 700 Euro unterstützt.

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Vorurteile mit heißen Beats abgebaut

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Integrationsarbeit zu heißen HipHop-Rhythmen: Mitte April 2017 fand im Kiez Tegel-Süd in der Emsi-Kiezstube ein interaktiver und integrativer Rap-Workshop des Vereins Charity Jam e.V. statt. Die Initiative Reinickendorf unterstützte die Arbeit der kreativen Kids und freut sich über den folgenden Bericht der Teilnehmer:

Für den integrativen Rap-Workshop des Vereins Charity Jam e.V. hatten wir 12 Teilnehmerplätze zur Verfügung gestellt. Am Ende waren es jedoch sogar 5 Jungs und 10 Mädchen im Alter von 8 bis 13 Jahren, die das kostenfreie Ferienangebot dankend angenommen haben. Es war uns möglich, 6 Kinder aus der neu entstandenen modularen Flüchtlingsunterkunft in der Bernauer Straße in den Workshop zu integrieren.

Der Dozent Dennis Vollbrecht aka DVO wurde von den Kindern nur so gefeiert und durfte gar nicht mehr weggehen. Es gab an allen drei Tagen Obst, warme Mahlzeiten, Trinken und auch eine kleine Osterüberraschung für alle. Die Kinder haben sich sehr gut verstanden und es war eine unglaubliche Erfahrung, mit allen gemeinsam sehr schnell Vorurteile abbauen zu können.

Alle 15 Kids hatten riesigen Spaß und große Motivation einen eigenen Song zu gestalten. Die Texte und der Song, die in dem Workshop entstanden sind, werden noch im Nachgang in einem Tonstudio auf genommen. So kann jedes Kind den Song mit nach Hause nehmen. Außerdem werden wir mit allen Teilnehmern beim Tegeler Hafenfestauftreten.

Wir danken allen Beteiligten und Förderern, dass dieser Workshop ermöglicht wurde.

Sandra Lemke

Die Kinder hatten viel Spaß beim Rap-Workshop mit Dennis Vollbrecht aka DVO. (Fotos: privat)

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20. April 2017: GeSoBau – Heute schon wie morgen wohnen

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Die GeSoBau ist eines der großen kommunalen Wohnungsunternehmen Berlins und langjähriges Mitglied der Initiative Reinickendorf. Beim Jour fixe beeindruckte der Vorstandsvorsitzende Jörg Franzen mit einer griffigen Präsentation und hervorragenden Zahlen: kein Leerstand, kaum Fluktuation und immer noch günstige Wohnungen.

Mehr als 19.000 Wohnungen (von berlinweit fast 41.000) nennt die GeSoBau in Reinickendorf ihr Eigen, der größte Teil davon befindet sich im Märkischen Viertel, das in der Bauzeit von 1963 bis 1974 entstanden ist. Nach einer rund siebenjährigen Komplettsanierung, die 2015 erfolgreich beendet wurde und in die das Unternehmen mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert hat, bietet das MV heute moderne Wohnungen zu immer noch günstigen Mieten – ganz nach dem GeSoBau-Motto „Heute schon wie morgen wohnen“. Die Mieter sind ganz offensichtlich zufrieden: Die Leerstandsquote liegt unter einem Prozent und es gibt kaum Fluktuation.

Gesobau-Vorstandsvorsitzender Jörg Franzen lieferte eine beeindruckende Bestandsaufnahme seines Unternehmens.

Gesobau-Vorstandsvorsitzender Jörg Franzen (Mitte) lieferte eine beeindruckende Bestandsaufnahme seines Unternehmens.

Das liegt auch an vielen sozialen Projekten für Senioren, zur Integration, für ein besseres Zusammenleben in der Nachbarschaft. Und natürlich an den vielen Festen, denn gefeiert wird im MV gern.

Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf folgten gebannt der Präsentation.

Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf folgten gebannt der Präsentation.

Für die Herausforderungen der wachsenden Stadt sieht sich das Unternehmen bestens gerüstet: In einer Zukunftswerkstatt wird gerade eine Vision für das MV 2030 entwickelt. Und mit der Schließung des Flughafens TXL erkennt die GeSoBau ein Riesenpotenzial: Im Schumacher-Quartier sollen rund 5.000 neue Wohnungen entstehen. „Da wollen wir mitmachen“, verspricht Jörg Franzen.

Netzwerken über den Dächern des Märkischen Viertels.

Netzwerken über den Dächern des Märkischen Viertels.

Präsentation: Die Gesobau und das Märkische Viertel ( 3,17 MB)

 

Nächster Jour fixe der Initiative Reinickendorf: 8. Juni um 19 Uhr in der Staatlichen Münze
Nächstes Unternehmerfühstück: 20. Juni, 7.45-9.30 Uhr im Ratskeller Reinickendorf
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an.

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Text und Fotos: Goldmund Kommunikation

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Achtung! Die Handbiker sind wieder unterwegs!

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Die Roll-Liga Berlin e.V. bietet verschiedene Aktivitäten für Menschen, die Spaß an der Fortbewegung mit den nur von Hand angetriebenen Fahrrädern haben. Gemeinsame Ausflüge von gehbehinderten und nichtbehinderten Menschen werden regelmäßig veranstaltet und machen allen Beteiligten große Freude. Die Initiative Reinickendorf hat den Fahrdienst für eine Fitness-Sport-Gesundheits-Fahrt der Roll-Liga-Berlin finanziert. Vom erlebnisreichen Ausflug erreichte uns dieser Bericht:

1. Tag
Diesmal ist es wieder einmal Trebel, dieses idyllische Örtchen liegt im Wendland bei Lüchow und Dannenberg. Wir treffen uns am frühen Nachmittag vor dem „Gästehaus Nemitzer Heide“. Nachdem wir unser Gepäck in die Zimmer verteilt haben, hält uns nichts mehr am Fleck. Wir fahren bis zum Eingang der romantischen Nemitzer Heide, dann einen Bogen über Mathies, Vasenthien, Liepe zurück zum Gästehaus. Aber halt – bevor wir in unsere Straße einbiegen, sehen wir ein recht großes beleuchtetes Restaurant – na das schauen wir uns einmal an. Es handelt sich um ein beeindruckendes Bio-Restaurant, bestehend aus einem lang gestreckten Bauernhaus mit mehreren Räumen, Café und Tischen vor dem Haus mit Blick auf Dorfplatz und Dorfkirche.

2. Tag
Das Gästehaus ist übrigens das fantastischste, das ich je gesehen habe. Wir 12 Biker sind in Einzel- oder Doppelzimmern untergebracht, die alle mit einem rollstuhlgerechten Badezimmer ausgestattet sind. Und wir sind nicht die einzigen Gäste.

Das Frühstück bietet auch für die ausgefallensten Geschmäcker das richtige, Brötchen für Unterwegs einpacken und los geht’s Richtung Elbe über Gedelitz nach Gorleben. Überall begegnen uns gelbe große Holzkreuze, die den Demonstranten signalisieren sollen: Bei uns bekommst du Unterschlupf. Das ganze Gebiet scheint von einem Netz von nicht sehr breiten asphaltierten Fahrrad-Straßen durchzogen zu sein. Plötzlich kommt uns ein Bus des öffentlichen Nahverkehrs entgegen. Er ist genauso breit, wie die Straße auf der wir uns befinden. Wir müssen uns auf den Wiesenrand zurückziehen. In diesem Moment sehe ich das Verkehrsschild: Wir befinden uns auf einer Vorfahrtsstraße. Andere Autos, Restaurants oder Geschäfte bekommen wir selten zu sehen. So erreichen wir über Dünsche und Liepe nach 30 hinter uns gelassenen Kilometern rechtzeitig das Abendbrot.

3. Tag:
Da wir gestern nur in der Nähe der Elbe waren, wollen wir Heute nach Langendorf an der Elbe und dann mit Handbike an ihr entlang radeln. Am westlichen Ufer der Elbe geht es auf einem sehr sonnigen Deichweg bis zur Elbbrücke bei Dömitz. Wir wechseln auf die Ost-Seite und trinken in Dömitz Kaffee bei einer Singenden Wirtin (Sie soll auch im Fernsehen aufgetreten sein). Wir verlassen das mit gemütlichen roten Backsteinhäusern und Fachwerkhäusern ausgestattete Städtchen und genießen die Handbike-Fahrt zurück durch die warmen Sommerwiesen.

4. Tag
Heute soll es unter der Führung unseres Gästehausvaters, Lothar Sandfort, zum Runddorf Prezier gehen. Wieder rollen wir die glatten, asphaltierten Straßen, trotz Hitze leicht und schnell an Kirschsträuchern vorbei. Natürlich lassen wir uns von den reifen roten Kirschen einladen. So erreichen wir Prezier recht bald. In der Mitte des Dorfes steht ein Baum, um den sich eine Straße windet. An diese Kreisstraße schließen sich die Häuser der Dorfbewohner an. Hinter den Häusern befinden sich die Felder. Wir besichtigen noch die Dorfkirche mit einem eindrucksvollen Glasmosaikfenster und treten den Rückweg an, denn wir freuen uns auf einen Grillabend – den wir auch erschöpft nach den 30 km Weg genießen. Zuvor besuchen zwei von uns noch schnell den dort ansässigen bildenden Künstler Georg Seibert mit seinen Stahl- und Rostbildern.

5. Tag
Nach dem Frühstück verlassen wir das Gästehaus und fahren mit Fähre bei Schnackenburg über die Elbe und weiter Richtung Autobahn nach Berlin.

 

Impressionen von der viertägigen Fitness-Sport-Gesundheits-Fahrt der Roll-Liga ins Wendland. (Fotos: privat)

Telefonnummer für Menschen, die mit anderen Handbikern Aktivitäten suchen:
Karin Dähn, 404 56 00 (Mitglied im Roll-Liga Berlin e. V.)

/www.rollliga-berlin.de

Carola BattistiniAchtung! Die Handbiker sind wieder unterwegs!
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