Unsere Aktivitäten

Initiative Reinickendorf unterstützt Ferienspiele des VfB Hermsdorf

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Am 28.7.2015 überreichte Marlies Wanjura einen symbolischen Scheck der Initiative Reinickendorf zur Unterstützung der Ferienspiele 2015 des VfB Hermsdorf an Lothar Herz. Dieses Schreiben erreichte die Initiative dazu:

Die ersten Kinder-Ferienspiele wurden im Jahr 1989 von Vera Ciszak und Lothar Herz ins Leben gerufen. Sie werden seitdem ohne Unterbrechung entweder am Beginn oder am Ende der Sommerferien über 2 Wochen (jeweils am Nachmittag von Montag bis Freitag) durchgeführt. Anfangs fanden sie auf dem Sportplatz in der Heidenheimer Straße statt. Inzwischen werden sie auf dem Gelände und in den Turnhallen der Gustav-Dreyer-Grundschule in der Freiherr-vom-Stein-Straße veranstaltet.

Das Ziel dieses sowohl für Vereinsmitglieder als auch für Nichtmitglieder kostenlosen Angebots ist: Kinder stark machen – ihnen die Freude am Sport zu vermitteln. Deshalb freuen wir uns, dass pro Tag etwa 20-25 Kinder im Alter von 6 -14 Jahren auf das Gelände der Gustav-Dreyer-Schule kommen, um bei Sport und Spiel dabei zu sein.

Foto: privat

Organisator der Ferienspiele ist von Beginn an (seit nunmehr 27 Jahren!) Lothar Herz. Im sportlichen Bereich wird er von seinen bis zu acht jugendlichen Helfern tatkräftig unterstützt. Sie sorgen für Aufwärmgymnastik und Turnübungen, trainieren die Kinder und nehmen die Disziplinen für das Sportabzeichen ab. Da auch ein Schwimmnachweis für das Sportabzeichen erforderlich ist, geht es am Mittwochvormittag der 2. Woche in das Strandbad Lübars. Kinder (üblicherweise ca. 15-20), die das Sportabzeichen geschafft haben, werden schriftlich benachrichtigt und zu einer kleinen Feier mit ihren Eltern eingeladen.

Natürlich stehen auch die Mannschaftssportarten hoch im Kurs. Am begehrtesten ist Fußball, aber auch Handball wird oft gespielt. Gelegentlich kommen Tischtennis und Tennis zum Zuge.

Auch im organisatorischen Bereich gibt es Helfer. Martin Kolbe ist Schriftführer und führt die Anwesenheitslisten und protokolliert die Leistungen für das Sportabzeichen. Für die Snacks und Getränke in den Pausen sorgt Christa Lamprecht. Reinhard Siebert und Sabine Scholkmann helfen bei der allgemeinen Organisation und Aufsicht.

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2. Juli 2015: Verborgene Schätze im Depot des Technikmuseums

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Nicht nur Technikfreunde schnalzten mit der Zunge, als Dietmar Ruppert die Türen des Depots vom Deutschen Technikmuseum Berlin öffnete. Der Leiter der Einrichtung präsentierte beim Jour fixe die umfassende Sammlung dieses Außenstandorts in Reinickendorf – eine exklusive Gelegenheit für die Mitglieder der Initiative Reinickendorf, denn der Fundus ist nicht öffentlich. Auf 2.500 m² gab es rund 150 Autos und Motorräder, aber auch Flugzeuge und allerhand technische Gerätschaften zu bestaunen.

Gemeinsam mit Initiative-Vorstand Jürn-Jakob Schultze Berndt enthüllt Dietmar Ruppert, Leiter des Depots des Technikmuseum Berlins, einen der Oldtimer ….

… einen Goliath GP 700 Sport.

Ruppert arbeitet seit 30 Jahren im Depot. Er kennt die Geschichte jedes Ausstellungsstücks. Zu den Flugzeugen weiß er sogar über die Piloten Bescheid. Bei den Fahrzeugen ist er auf den Goliath GP 700 Sport, „Berliner Zunge“ genannt, besonders stolz: „Davon wurden nur 700 Stück gebaut. Der ist eine echte Rarität.“ Oder der „Stahlhelm“ Hanomag 1,3l Kurier, der nur 600 Kilometer auf dem Tacho hat. Außerdem verwahrt das Depot einen Bestand an Zündapp-Motorrädern, den das Museum nach der Insolvenz des Unternehmens erhalten hat. Etwas eigentümlich ist sicherlich die aus dem Hamburger Bahnhof übernommene Gleisbausammlung, die alle Spurbreiten im Original umfasst. Und auf Hochregalen lagern Turbinenschaufeln, Lampen, Propeller, Computer, aber auch Küchengeräte und Werkzeuge aus verschiedenen Epochen.

Die Mitglieder der Initiative Reinickendorf waren begeistert von der Vielzahl und Vielfalt der Exponate.

Die Schätze stammen zum Teil aus Privathaushalten, die dem Museum in der Kreuzberger Trebbiner Straße 9 zur Verfügung gestellt wurden, doch dort bisher keinen Platz fanden. „Das 1982 gegründete Museum platzte bald aus allen Nähten“, erklärt Ruppert. „Darum wurden die Lagerhallen in Reinickendorf angemietet.“ Mittlerweile sind auch diese mit Exponaten angefüllt, die zum Teil restauriert und aufbereitet wurden oder noch werden müssen. Eigentlich war ein Umzug auf den nachgenutzten Flughafen Tegel geplant. „Die Hangar und Frachthallen boten sich an. Da hätten wir auch unsere Flugzeuge ausstellen können“, schwärmt Ruppert, der das Ganze am liebsten als öffentliches Depot betreiben würde, in dem die Besucher den Restaurateuren bei der Arbeit über die Schulter schauen könnten. So etwas gibt es bisher weltweit noch nicht. Mittlerweile schielt er auf den ehemaligen Flughafen Tempelhof, denn auch dort gäbe es genügend Fläche und Kapazitäten.

Ein Zündapp-Gespann aus dem Firmenarchiv des Herstellers.

Doch vorerst steht kein Umzug an. Solange sind er und seine Kollegen weiterhin mit der Inventarisierung und Aufarbeitung der Exponate beschäftigt. Und mit dem Kampf gegen Schädlinge und Temperaturschwankungen. Zum Teil werden die Fahrzeuge und Gerätschaften auch an andere Museen verliehen. „Unsere Aufgabe ist es, die Vielfalt der Austellungsgegenstände zu erhalten und ihre Geschichte zu vermitteln“, sagt Ruppert. Bei den Mitgliedern der Initiative Reinckendorf ist ihm dies eindrucksvoll gelungen.

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Waidmannsluster Willkommenskultur: Unterstützung für Flüchtlinge in der Cité Foch

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Erschütternde Bilder notleidender Flüchtlinge gehen täglich durch die Medien. Das Elend dieser Menschen, die Heimat, Hab und Gut verloren haben, ist groß. Umso wichtiger ist es, ihnen dort zu helfen, wo sie vorübergehend eine neue Bleibe gefunden haben. Vorbildlich geschieht dies unter anderem in Waidmannslust.

In der Notunterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen Collège Voltaire in der Cité Foch leben derzeit rund 150 Menschen, die meisten von ihnen sind Kriegsflüchtlinge. Die Akzeptanz und Unterstützung der Nachbarn ist groß: Ende Februar wurde eine gemeinsame Unterstützungsgruppe (UG-Flüchtlinge) gegründet, die seitdem Hilfsangebote aus der Nachbarschaft koordiniert und deren Mitglieder auch selbst Spenden und Einsatzzeiten anbieten.

Auch die Initiative Reinickendorf unterstützt die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und überreichte Anfang April einen Scheck. Das Geld wird zur medizinischen Ausrüstung eines Arztzimmers verwendet. Hier soll ein Bundeswehr-Arzt künftig ehrenamtlich behandeln. Neben der medizinischen Behandlung soll insbesondere auch geimpft werden. Der Bedarf an weiteren Hilfsgütern und -leistungen ist nach wie vor groß. Informationen gibt es auf den Webseiten der Initiativen Cité Foch und Waidmannslust.

Christina Laurenz und Eberhard Gutjahr von der Initiative Reinickendorf (rechts im Bild) übergaben den Scheck an den Leiter der Einrichtung Dung Nguyen sowie Armin Wegner, Geschäftsführer des Trägers SIN e.V. (Soziale Initiative Niederlausitz).

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19. März 2015: Wasserbüffel im Tegeler Fließ – die Aktivitäten des NABU im Bezirk

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Wenn Spaziergänger im Tegeler Fließ demnächst Wasserbüffel entdecken, ist das keine Fata Morgana. Sie werden dort schon bald als lebende Rasenmäher eingesetzt. Beim Jour fixe am 19. März 2015 erfuhren die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und ihre Gäste, mit welchen originellen und effektiven Ideen Stadtnatur im Bezirk gepflegt wird.

So könnte es schon bald im Tegeler Fließ aussehen: Wasserbüffel im Yala Nationalpark in Sri Lanka. Foto/Quelle: „Possibly Wild Water Buffalos Yala National Park“ von Adbar – eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Torsten Hauschild, ehemaliger Landesvorsitzender des NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.), gab einen Überblick über die Aktivitäten der Naturschützer im Bezirk und in Berlin. Fünf Wasserbüffel sollen in Kürze auf zwei 19 und 16 Hektar großen Flächen im Bereich der Niedermoorwiesen nördlich und südlich der Egidybrücke für eine kostengünstige und natürliche Landschaftspflege der Wiesenflächen rund um das Gewässer sorgen. Dazu wurden ab Mitte Oktober 2014 Rodungsmaßnahmen durchgeführt und eine Zaunanlage errichtet.

Hauschild erläuterte, dass Wasserbüffel, die vor allem in Asien leben, bis zur letzten großen Eiszeit vor rund 100 000 Jahren auch in Europa heimisch waren. Die Tiere sind friedlich und anspruchslos, fressen Gras und Schilf und scheuen im Gegensatz zu Schafen und Rindern keine Nässe. Darum sind sie hervorragend für die Haltung auf sumpfigen Flächen geeignet. Das war auch ein Auswahlkriterium für das Bezirksamt Reinickendorf, das Projekt in Zusammenarbeit mit der Senatverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu initiieren. Ein Referenzprojekt im Nachbarbezirk Spandau, bei dem Wasserbüffel auf den Tiefwerder Wiesen tätig sind, zeigt, dass diese kostengünstige Alternative zur Arbeit mit Spezialmaschinen sich bewährt hat.

Das Tegeler Fließ – derzeit noch völlig büffelfrei. Foto: Battistini

Auch im Bereich des Flughafensees waren bereits lebende Rasenmäher im Einsatz: Das Vogelschutzreservat wurde von Juli bis Oktober 2014 mit 40 Schafen und Ziegen beweidet. In diesem Jahr soll auf dem Gelände der Bundesnetzagentur am Flughafensee auf einer Fläche von 10 Hektar wieder eine Beweidung mit 35 Schafen und Ziegen stattfinden. Für die Nachnutzung des Flughafengeländes hat der NABU bereits ein Konzept erarbeitet.

Zuletzt stellte Hauschild das Naturschutzzentrum im Rhinluch mit der „Storchenschmiede „ vor. Dort können ab April Weißstörche begrüßt werden und im Herbst versammeln sich dort zehntausende Kraniche vor ihrem Zug in wärmere Gefielde.

Vor allem aber dürfen sich die Reinickendorfer auf ihre neuen „Nachbarn“ im Fließ freuen. Und nicht wundern – die Büffel sind wirklich keine Fata Morgana.

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26. Februar 2015: Auf Stippvisite bei Reinickendorfs erster Uni

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„Reinickendorf hat alles“, fasste Initiative-Vorsitzender Jürn Jakob Schultze-Berndt zusammen, „einen Flughafen, eine leistungsstarke Wirtschaft und nun auch eine Universität!“ Beim Jour fixe am 26. Februar konnten sich die Mitglieder von der hohen Qualität des Berliner Campus der German University in Cairo (GUC) am Borsigturm überzeugen.

Mitglieder der Initiative Reinickendorf freuten sich über den herzlichen Empfang bei der German University in Cairo.

Die Idee zur Gründung einer Universität nach deutschem Vorbild in seiner Heimatstadt Kairo hatte Professor Ashraf Mansour, der selbst in Ulm studiert, promoviert und habilitiert hat, in den 1990er-Jahren. Bereits 2003 gründete er die GUC in Kairo/Ägypten als erste deutsche Universität im Ausland mit Unterstützung der Unis Ulm und Stuttgart und zahlreicher deutscher Einrichtungen als private ägyptische Akademie in Stiftungsform. Im Januar 2013 wurde der Standort der GUC in Berlin-Tegel eröffnet.

„Das Ziel des GUC-Ablegers in Berlin ist es, die internationalen Angebote der Universität bekannter zu machen“, sagt Professor Mansour. „Durch unsere Aktivitäten wollen wir die nächste Generation von Wissenschaftlern fördern.“ Dies geschieht vor allem durch die Möglichkeit von Auslandssemestern für GUC-Studenten, Forschungsevents und immer neue Gebiete angewandter und theoretischer Forschung.

Das GUC versteht sich als ein Ort der deutsch-ägyptischen Begegnung und ein Zentrum für den internationalen akademischen, wissenschaftlichen und kulturellen Austausch. Alle Kurse werden von renommierten deutschen und internationalen Professoren auf Englisch unterrichtet.

Gleichzeitig bietet die GUC den Studierenden ein Semesteraustauschprogramm am jeweils anderen Standort an und hilft ihnen bei den Formalitäten, wie notwendige Visa und der Wohnungssuche. Darüber hinaus organisiert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) Begegnungen zwischen den Stipendiaten und der deutschen Politik und Wirtschaft. Zusätzlich werden Sprachkurse in Arabisch und Deutsch angeboten. Mehr als 4.500 Studenten lernen an der GUC Deutsch.

Der Campus auf dem Gelände am Borsigturm 162-172 umfasst insgesamt 16.000 m² auf sieben Stockwerken. Derzeit studieren insgesamt 10.000 Studenten in 71 Bachelor- und Masterstudiengängen in Kairo und Berlin, davon 1.441 in Tegel. Das Angebot reicht von Ingenieurwesen über Architektur und Pharmazie bis zu Grafikdesign.

Weitere Informationen über die German University in Cairo unter www.guc.edu.eg und über den Berliner Campus der GUC unter www.guc-berlin.de.

Ein leckeres Gastgeschenk mit bedeutungsvollem Namen überreichte Initiative-Vorstand Schultze-Berndt (rechts) dem Hausherrn Professor Ashraf Mansour.

Gemeinsame Gesprächsthemen waren schnell gefunden und bei vielfältigen ägyptischen Köstlichkeiten wurde der interkulturelle Dialog angeregt und höchst genussvoll geführt.

 

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Unbürokratische Soforthilfe für Tegeler Brandopfer

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Für zwei Tegeler Familien war es ein schrecklicher Jahresbeginn. In der Nacht vom 2. zum 3. Januar 2015 roch es kurz vor Mitternacht bei den Familien Jung und Mehrkens aus dem „Steilpfad“ plötzlich stark nach Rauch. Und schon bald schlugen Flammen aus den Fenstern.

Schnell retteten sich die Bewohner auf die Straße. Ihnen blieb nur, was sie am Leib trugen. Offenbar war es ein defekter Ofen, der für den verheerenden Schwelbrand sorgte. Die Wohnung der Familie Jung brannte völlig aus. Das benachbarte Haus der Mehrkens muss aufwändig saniert werden, der beißende Rauch steckt in allen Giebeln und Dielen. Alle Möbel, alle Kleider, alles Hab und Gut sind verloren. Wann sie in ihre Wohnung zurück können, steht in den Sternen.

Beide Familien kamen zunächst in Gästewohnungen der „Freien Scholle“ unter. Ihr Leid ist groß, an ein geregeltes Leben ist vorerst nicht zu denken.

Die Initiative Reinickendorf überreichte je einen Scheck als Soforthilfe. Beide Familien freuen sich über weitere Spenden und auch Kleidergaben. Den Kontakt stellt die Initiative Reinickendorf gerne her.


Ein Scheck als Soforthilfe für die Brandopfer: Roman, Sabine und Jessica Mehrkens, Christina Laurenz,
Jürn Jakob Schultze-Berndt (beide Initiative Reinickendorf), Stephan Mehrkens und Christian Laurenz (Initiative Reinickendorf, v.l.n.r.).

Ebenfalls einen Scheck der Initiative Reinickendorf erhielten Moritz, Lena und Kerstin Jung aus den Händen von Christina und Christian Laurenz.
Fotos: Battistini

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22. Januar 2015: Starker (Ein-)Druck – zu Besuch bei Laserline

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Einen interessanten Einblick in die Produktion moderner Print-Medien erhielten die Mitglieder der Initiative Reinickendorf bei ihrem Jour fixe im Januar. Im größten mittelständischen Druckereibetrieb Berlin-Brandenburgs, dem Weddinger Unternehmen „Laserline“, erfuhren sie, wie die Farbe aufs Papier kommt – und noch vieles mehr.

Laserline-Gründer Tomislav Bucec (Mitte) erklärte den Mitgliedern der Initiative Reinickendorf, wie ein moderner Druckereibetrieb funktioniert.

Geschäftsführer Tomislav Bucec erläuterte seinen Gästen auf unterhaltsame Art, wie er konsequent seinen Weg vom Schülerzeitungsredakteur zum erfolgreichen Industrie-Unternehmer gegangen ist, der heute mehr als 200 Mitarbeiter beschäftigt. Anfang der 80er-Jahre begann er auf seinem ersten Mac-Computer als Layouter, doch schnell wurde ihm klar, dass er Lust auf Größeres hatte. Mit seinem auf Digitaldruck spezialisierten Unternehmen, das kurze Produktions- und Lieferzeiten garantierte, und einem kundenfreundlichen Service, begann der Aufstieg von Laserline.

An verschiedenen Standorten wuchs der Betrieb zu seiner heutigen Größe. Vor rund zwei Jahren kam eine zweite Produktionsstätte hinzu. Neben dem Stammsitz in der Scheringstraße werden nun auch in der Holzhauser Straße in Reinickendorf Broschüren, Flyer, Visitenkarte und mehr hergestellt. Besonders stolz ist Bucec auf seine zahlreichen Zertifikate, die das Unternehmen unter anderem als umweltfreundlich und qualitätsbewusst ausweisen. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Auszeichnung als bester Ausbildungsbetrieb der Region ein. Keine Frage, seine 30 Azubis liegen ihm besonders am Herzen.

Ein ausgezeichneter Betrieb – wie die vielen Zertifikate dokumentieren.

Sein neuestes Projekt wird insbesondere die Reinickendorfer – und damit auch die Initiative Reinickendorf freuen. Die „Reinickendorfer Allgemeine Zeitung“ erscheint am 26. Februar 2015 mit ihrer ersten Ausgabe. Alle vier Wochen will das Lokalblatt in journalistischer Qualität über wichtige Ereignisse im Bezirk informieren. Die Verbreitung der kostenlosen Publikation erfolgt über rund 500 feste Verteilstellen, die über ganz Reinickendorf verstreut sind.

Wer mehr über die neue Lokalzeitung im Norden Berlins erfahren will, klickt hier.

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Klavierkonzert für einen guten Zweck

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Die Initiative Reinickendorf lud am 30. September in die Königin-Luise-Kirche in der Waidmannsluster Bondickstraße zum „Klavierkonzert zu vier Händen“. Ein ungewöhnlicher Ort und Anlass für einen Jour fixe, bei dem Initiative-Mitglied Dr. Martin Miehe den Ton angab.

Seit Schulzeiten musizieren Martin Miehe und Stephan Hilsberg zusammen. Beruflich haben sich ihre Wege getrennt – Miehe wurde Arzt, der studierte Ingenieur Hilsberg ging in die Politik, saß im Bundestag und war Parlamentarischer Staatssekretär. Über all die Jahre verbunden hat sie die Hingabe zur Musik.

Und das ist an diesem besonderen Abend in der Königin-Luise-Kirche von Beginn an zu spüren. Ob andächtig wie zum Auftakt bei Johann Sebastian Bachs Spätwerk, den Kontrapunkten 1 bis 4 aus der „Kunst der Fuge“, oder temperamentvoll-beschwingt, wie bei Antonin Dvořáks „Slawischem Tanz“ – die hervorragend miteinander harmonierenden Musiker begeistern ihre rund 100 Zuhörer, die mit Beifall nicht geizen. Mit Interpretationen von Robert Schumann, Claude Debussy und Franz Schubert gestalten Miehe und Hilsberg einen rund 90-minütigen, kurzweiligen Abend zu einem guten Zweck.

Cafe LichtHaus

Stephan Hilsberg und Martin Miehe bezauberten „vierhändig“ das Publikum in der Königin-Luise-Kirche.
Foto: Carola Battistini-Goldmund

Denn um Charity ging es und auch deshalb verzichteten die Künstler auf ein Honorar. Die baufällige Königin-Luise-Kirche – „eines der schönsten Gebäude in Reinickendorf“, wie Initiative-Vorstand Jürn Jakob Schultze-Berndt betonte, soll saniert werden. Witterungseinflüsse und Insektenfraß haben die Turm- und Dachkonstruktion angegriffen, ins Giebelmauerwerk dringt Feuchtigkeit. 80.000 Euro muss die Gemeinde an Eigenmitteln aufbringen, vor diesem Abend fehlten noch 10.000 Euro. Schultze-Berndt überbrachte 1.000 Euro als frohe Botschaft der Initiative Reinickendorf und am Ende des Konzerts füllten sich auch die Sammelbeutel.
So werden dann hoffentlich bald schon die fehlenden Gelder noch zusammenkommen und die Bauarbeiten beginnen. Wer mithelfen möchte: Informationen gibt es unter www.foerderverein-koenigin-luise-kirche.de.

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The corporate style rules

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Super squeaky bum time! You hit me with a cricket bat. You’ve swallowed a planet! You know how I sometimes have really brilliant ideas? Annihilate? No. No violence. I won’t stand for it. Not now, not ever, do you understand me?! I’m the Doctor, the Oncoming Storm – and you basically meant beat them in a football match, didn’t you?

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Neue Matratzen für Schullandheim Walter May

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Sie war dringend erforderlich, aber aus Kostengründen immer wieder zurückgestellt worden: die Anschaffung von 32 neuen Matratzen für Schülerbetten im Schullandheim Walter May. Mit der Unterstützung der Initiative Reinickendorf konnte der Kauf nun verwirklicht werden. Heimleiter Jörg Petersen freute sich über den symbolischen Scheck von Initiative-Mitglied Michael Mitzky.

Das Schullandheim Walter May befindet sich seit 1954 in Berlin-Heiligensee. Es erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit bei den Gastgruppen, die die Einrichtung nutzen. Dies sind überwiegend Berliner Grundschulklassen, aber auch Kindertagesstätten und Jugendgruppen aus Kirchen und Vereinen.

In nunmehr zehn Jahren eigener Trägerschaft hat der Verein „Freunde des Schullandheimes Walter May e.V.“, der 1963 von Lehrern und Eltern für Lehrer und ihre Schüler gegründet wurde, mit viel ehrenamtlichem Engagement das Schullandheim wieder zu einem vorzeigbaren Objekt und zu einer beliebten Anlaufstelle für Klassenfahrten und Gruppenaufenthalte gemacht.

Cafe LichtHaus

Freuten sich über den Scheck, den Michael Mitzky von der Initiative Reinickendorf (Mitte) überreichte (v. l.): Andreas Kessel (2. Vorsitzender des Vereins „Freunde des Schullandheimes Walter May“), Wolfram Odebrecht, Manfred Scholz (1. Vorsitzender) und Heimleiter Jörg Petersen.

Das anerkannte Mitglied im Verband Deutscher Schullandheime e. V. versteht sich als Bildungseinrichtung und unterscheidet sich von kommerziellen Anbietern des Kinder- und Jugendtourismus. „Schullandheimer sehen ihr ehrenamtliches Engagement und ihre pädagogischen Angebote als gesellschaftlichen Auftrag im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung“, sagt Manfred Scholz, 1. Vorsitzender des Vereins.

Betten Walter May

Im Schullandheim Walter May erwarten die Gäste eine familiäre Atmosphäre und zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten im angrenzenden Wald, in den Sandbergen sowie zu Wasser am Heiligensee oder dem nahen Havelufer.

Mehr über das Schullandheim erfahren Sie hier.

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