| Im November 2013 besuchte eine 10. Klasse der Jean-Krämer-Schule in Alt-Wittenau die Gedenkstätte Oswiecim in Polen. Bekannt geworden ist die Stadt als Standort des größten Komplexes deutscher Konzentrationslager zur Zeit des Nationalsozialismus, insbesondere des KZ Auschwitz-Birkenau. Ermöglicht wurde die Fahrt auch durch eine finanzielle Unterstützung der Initiative Reinickendorf.
Die Schüler hatten sich zuvor mit dem Stadtrundgang „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Berlin“, Projekttagen im Haus der Wannsee-Konferenz sowie mit Literatur und Film auf die Fahrt vorbereitet. In der Begegnungsstätte Oswiecim, beim Besuch des Stammlagers Auschwitz, in Workshops und Diskussionen erfuhren die jungen Reinickendorfer von Schicksalen und Überlebensgeschichten und waren tief beeindruckt: „Meine Erwartungen an die Reise wurden weit übertroffen, da ich nun Vorstellungen davon habe, wie es früher gewesen sein muss. Stark in Erinnerung wird mir die Grausamkeit bleiben, mit welcher die Häftlinge getötet wurden“, schildert Alexander seine Eindrücke. Ein Besuch in Krakow und im UNESCO-Weltkulturerbe Salzbergwerk Wieliczka beendeten eine Fahrt, die bei den Wittenauer Schülern nachhaltige Wirkung hinterlassen hatte. Die Schüler haben ihre Eindrücke der Reise in einer Präsentation zusammengefasst. |
Unsere Aktivitäten
8. April 2014: Besuch des Feuerwehrmuseums Berlin
| Mit Sirenengeheul wurden die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und ihre Gäste bei ihrem Besuch im Feuerwehrmuseum Berlin empfangen. Am Jour fixe im April führten Museumsleiter und Feuerwehrmann Stefan Sträubig und seine Kollegen die Gruppe durch die Ausstellung, die die Arbeit der Berliner Feuerwehr seit ihrer Gründung vor mehr als 150 Jahren zeigt.
Das Museum in der Berliner Straße 16 in 13507 Berlin-Tegel ist seit 1983 öffentlich zugänglich und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Längst zählen nicht nur Kitas, Schulklassen und Vereine zum Kreis der Gäste. Mit kenntnisreichen Schilderungen und launigen Anekdoten zeichnete Sträubig ein detailliertes Bild der verantwortungsvollen Arbeit seiner Kollegen, die oft unter Einsatz ihres Lebens Brände löschen und Menschen retten. Auch kuriose Begebenheiten gehören zum Arbeitsalltag. Wer wissen will, was der Darth-Vader-Effekt ist, und Krebsjauche, Schneewittchensarg oder Eisenmann für eine Bedeutung haben, sollte unbedingt an einer der spannenden Führungen teilnehmen. Außerdem lädt das Museum am 31. Mai 2014 zum „Tag des Lebensretters“. Termine und alles Weitere finden Sie auf auf der Webseite des Feuerwehrmuseums Berlin. Dort gibt es auch einen Link zum Förderverein, den man schon mit einem Jahresbeitrag von 18 Euro unterstützen kann.
Weitere Fotos vom Jour fixe der Initiative Reinickendorf im Feuerwehrmuseum Berlin finden Sie hier. |
18. Februar 2014: Die Initiative Reinickendorf besucht „Bildungs-Leuchtturm“ Elisabethstift-Schule
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Die Elisabethstift-Schule im Falkentaler Steig 10 ist einer der „Bildungs-Leuchttürme“ Deutschlands und für den Deutschen Schulpreis nominiert. Beim Besuch von Vertretern der Initiative Reinickendorf gab Schulleiter Helmut Wegner einen Einblick in das System der genehmigten privaten Grundschule für individuelle Lernförderung mit offenem Ganztagsbetrieb und Hortbetreuung.
Deren Leitbild ist es, Menschen anzunehmen wie sie sind und ihnen christliche Werte zu vermitteln. Die Kinder und Jugendlichen lernen den fairen und gewaltfreien Umgang miteinander. Das Lernangebot wird den individuellen Bedürfnissen angepasst. In kleinen Klassen werden normal- bis hochbegabte Kinder und Jugendliche mit und ohne Verhaltensauffälligkeiten unterrichtet mit dem Ziel, sie auf ein unabhängiges selbstbestimmtes Leben vorzubereiten. |
Handbälle für die Ringelnatz-Grundschule
| Wie begeistert man Kids für Teamsport – und sorgt gleichzeitig für sinnvolle Freizeitgestaltung und soziales Verhalten? Eine überzeugende Antwort gaben die Verantwortlichen der Wittenauer Ringelnatz-Schule in der Wilhelm-Gericke-Straße. Sie baten Heinrich Fleck (72), selbst ehemaliger Grundschul-Rektor sowie Handball-Trainer und -Schiedsrichter, um Mithilfe und der rüstige Rentner organisierte vier Wochen lang Trainingsstunden für die Schüler. Die waren so begeistert, dass selbst die Sportmuffel nicht genug vom Ballspiel bekamen. Eine Schülerin sprach sogar von ihrem „besten Schulerlebnis“. Um weitere herausragende Schul- und Sporterlebnisse zu ermöglichen, spendete die Initiative Reinickendorf 20 Handbälle für die Kids.
Initiative-Beiratsmitglied Michael Mitzky (rechts) übergab die kugelrunden Spenden an Schulleiter Lothar Rafalski und Trainer Heinrich Fleck sowie dessen begeisterte Handball-Schüler. |
12. Februar 2014: „Technik begreifen“ – Kinder werden im naturwissenschaftlich-technischen Bereich gefördert
| Am 12. Februar 2014 startete in der Mark-Twain-Grundschule das Leuchtturmprojekt „Technik begreifen“. Ziel ist es, das naturwissenschaftlich-technische Verständnis der Kinder zu fördern. Die Kinder können mit Materialien, die ihnen auch im Alltag ständig begegnen, experimentieren und Gegenstände bauen. Sie begreifen Funktionen und Wirkungsweisen und erlangen dadurch größeres Geschick im Umgang mit Technik.
Die Mark-Twain-Grundschule sieht dem zusätzlichen Bildungsangebot für ihre Kinder aus teils bildungsfernen Familien gespannt entgegen. Entwickelt wurde das Projekt vom TÜV Hessen, die Initiative Reinickendorf und der Rotary Club Berlin-Kurfürstendamm ermöglichen die Durchführung. Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt dankte den Förderern und erklärte: „Die MINT-Förderung, das heißt eine verstärkte Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, wird allenthalben gefordert. Reinickendorf macht hierzu in der Mark-Twain-Grundschule einen wichtigen Schritt über den regulären Stundenplan hinaus! Zugleich lud sie interessierte Unternehmen ein, mit einer – überschaubaren – finanziellen Unterstützung weiteren Schulen die Teilnahme an „Technik begreifen“ zu ermöglichen – nicht zuletzt für den Nachwuchs für das eigene Unternehmen.
Weitere Informationen gibt es im Rathaus unter 90294 2290. |
Initiative Reinickendorf unterstützt gesundes Schulfrühstück
Ein gesundes Frühstück fördert die Lern- und Konzentrationsfähigkeit von Kindern. Darum setzt sich der Verein „Von Kindern für Kinder e. V.“ für ein ausgewogenes Frühstück und die Vermittlung von Esskultur bei Kindern der Klassen 1-3 der Hausotter-Grundschule ein. Die Initiative Reinickendorf unterstützt das Projekt mit einer Zuwendung von 750 Euro, die Initiative-Ehrenpräsidentin Marlies Wanjura und Initiative-Mitglied Christina Laurenz am 14. November 2014 der Vereinsvorsitzenden Gertrud Meyer übergaben. Dabei konnten sie sich davon überzeugen, wie gut den Kindern, die bisher oft Toastbrot mit Schokocreme als einzige Form des Frühstücks kannten, die „fremde Kost“ schmeckte.
Der Verein legt großen Wert auf das, was und wie es gegessen wird: gekochter und roher Schinken, Wurst nur aus Geflügel- oder Rindfleisch, dazu Salate meist auf vegetarischer Basis, Müsli, Säfte, Obst und Gemüse. Die Schüler sitzen zu sechst an Tischen, die mit weißen Tischdecken und Servietten gedeckt sind. Vor und während den Mahlzeiten werden die Kinder auf Besonderheiten der verschiedenen Speisen oder die unterschiedlichen Kulturen bei anderen Völkern hingewiesen. Zu besonderen Anlässen gibt es die passende Tischdekoration und verschiedenes mehr. Denn Essen und Esskultur sollten schon in jungen Jahren einfach zusammengehören.
Gertrud Meyer vom Verein „Von Kindern für Kinder e. V.“ (Mitte) freute sich über die Unterstützung für das Projekt „gesundes Schulfrühstück“, die Marlies Wanjura (links) und Christina Laurenz von der Initiative Reinickendorf symbolisch überreichten. (Foto: privat) |
Zuwendung für MINT-Experimente von Reinickendorfer Schülern
Schule ist spannend, macht Spaß – und hat einen hohen Praxisbezug. Das gilt besonders für die MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Davon konnten sich die Besucher des Fontane-Hauses im Märkischen Viertel Ende November überzeugen, die sich von Schülern deren Experimente erklären ließen.
Erstmals hatte der Bezirk zur Präsentation der naturwissenschaftlich-technischen Kompetenz des Nachwuchses eingeladen. 15 Reinickendorfer Schulen, sowohl Grund- als auch Oberschulen mit teilweise mehreren Ständen, das Jugendforschungsschiff, das Schul-Umwelt-Zentrum Reinickendorf, die Freie Universität Berlin, das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UFU), die Initiative Ausbildungsplatz-Paten und die in Tegel ansässige Vertretung der German University in Kairo folgten dem Aufruf. Anschaulich wurden Experimente präsentiert und die Ergebnisse des Unterrichtsgeschehens vorgestellt.
Schulstadträtin Katrin Schultze-Berndt zeigte sich beeindruckt von der Kreativität der Schüler. Und durfte sich über die finanzielle Unterstützung durch die Initiative Reinickendorf freuen, die sie in Form eines Schecks, überreicht von Ehrenpräsidentin Marlies Wanjura, erreichte. „Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir diese Veranstaltung in Reinickendorf wiederholen könnten, sich noch mehr Schulen zur Teilnahme entscheiden und sich vielleicht sogar eine Veranstaltungsreihe daraus entwickelt“, so Schultze-Berndt.

Schulstadträtin Katrin Schultze-Berndt (links) freute sich über den Scheck der Initiative Reinickendorf, den Ehrenpräsidentin Marlies Wanjura überreichte.
7. Dezember: Gegen Graffiti – Schulfassade in Heiligensee kunstvoll gestaltet
Eine ganz schön clevere Idee hatten Schüler der Otfried-Preußler-Schule in Heiligensee im Sommer: Um ihre Schulfassade vor Wandschmierereien zu schützen, gestalteten sie diese einfach selbst mit Graffiti. Und damit das auch schön aussieht, holten sie sich Unterstützung von den Profis der Grafik-Firma „0815 Industries“. So entstanden bekannte und herrlich bunte Motive aus den Erzählungen des Namensgebers der Schule: Räuber Hotzenplotz, der kleine Wassermann oder Krabat.
Anfang Dezember wurde die Kunstwand offiziell eingeweiht: Erst spielte die neuformierte Schulband, dann durchschnitten die kommissarische Schulleiterin Sigrid Ungerberg-Boeck und der Künstler Jan Schmidt unter dem Jubel der Schüler das rote Band.
Natürlich hat die Aktion auch Geld gekostet: Das Bezirksamt Reinickendorf und einige Sponsoren beteiligten sich am Schulprojekt „Graffiti gegen Graffiti“. Auch die Initiative Reinickendorf steuerte gerne 500 Euro bei. Die Schüler hoffen jetzt, dass ihre neue Fassade noch möglichst lange so schön bleibt. Und sie haben schon neue Pläne: Im nächsten Jahr soll die Westseite des Gebäudes einen frischen Anstrich bekommen – natürlich wieder mit Motiven von Kinderbuchautor Otfried Preußler.


Fotos: Battistini / Goldmund Kommunikation
19. November 2013: Schultze-Berndt ist neuer Vorstand der Initiative Reinickendorf
Jürn Jakob Schultze-Berndt |
Die Initiative Reinickendorf e.V. hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 19. November 2013 einen neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt: Jürn Jakob Schultze-Berndt (47) löst die langjährige Vorsitzende Marlies Wanjura ab. Die ehemalige Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin bleibt dem Vorstand aber neben der Unternehmerin Irina Wotschke und Superintendent i.R. Eberhard Gutjahr als stellvertretende Vorsitzende erhalten. Auch Steuerberater Christian Laurenz ist als Schatzmeister weiterhin Mitglied des Vorstands.
Schultze-Berndt leitet den Finanzbereich eines internationalen Industrieunternehmens, war von 1999 bis 2011 Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf und vertritt seit 2011 den Bezirk im Berliner Abgeordnetenhaus. Er ist mit der Reinickendorfer Stadträtin für Schule, Bildung und Kultur, Katrin Schultze-Berndt, verheiratet und hat zwei Kinder. |
Reinickendorfer Seilfabrikant Karl-Heinz Köhler ist „Berliner Familienunternehmer des Jahres 2013“
Der Verband „Die Familienunternehmer“ hat Initiative-Mitglied Karl-Heinz Köhler, Chef der Berliner Seilfabrik, mit dem Preis „Berliner Familienunternehmer des Jahres 2013“ ausgezeichnet.
Die Initiative Reinickendorf gratuliert herzlich!

Bei der feierlichen Übergabe des Preises Anfang November lobte Dr. Ulrich Nußbaum, Finanzsenator des Landes Berlin, in seiner Ansprache die unternehmerische Leistung des Familienunternehmers. Die Berliner Seilfabrik sei ein hervorragender Botschafter für Reinickendorf und für ganz Berlin.
Auch Mark Lorenz, Vorstandsmitglied von „Die Familienunternehmer“ in Berlin, unterstrich in seiner Laudatio: „Karl-Heinz Köhler fördert in der ganzen Welt den guten Ruf Berlins, indem er mit seiner Berliner Seilfabrik pädagogisch und technisch hochwertige Seilspielplätze errichtet und so den öffentlichen Raum weltweit prägt.“
„Als gebürtige Berliner ist es für uns selbstverständlich, unser Unternehmen und möglichst viele Fertigungsprozesse am Standort Berlin zu vereinen, um die Wirtschaft unserer Stadt zu stärken“, betont Karl-Heinz Köhler. „Daher haben wir uns auch 2006 bei der Suche nach Fläche für ein vergrößertes Unternehmen auf Berlin konzentriert und auf unserem ehemaligen Nachbargrundstück in Reinickendorf eine neue Produktionshalle mit angeschlossenen Büros errichtet.“
Die Berliner Seilfabrik hat sich zum Ziel gesetzt, „lebendige Spielplätze“ zu gestalten, die so abwechslungsreich, sicher und langlebig wie möglich sind. Die individuellen Spiellandschaften entstehen nach dem Baukastenprinzip unter Verwendung eines von der Firma speziell entwickelten Spielgeräteseils.

Berlins Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum (links) und Mark Lorenz von „Die Familienunternehmer“ freuen sich mit Karl-Heinz Köhler. Fotos (2): Anne Kreuz/“Die Familienunternehmer“
Stefan Schröter, Regionalvorsitzender im Regionalkreis Berlin von „Die Familienunternehmer“, sagt: „Karl-Heinz Köhler wird ‚Berliner Familienunternehmer des Jahres‘, weil er es geschafft hat, seinem traditionsreichen Familienunternehmen durch Innovationen und Erschließung neuer Geschäftsfelder langfristigen Erfolg zu ermöglichen.“
Die Wurzeln der Berliner Seilfabrik GmbH & Co. liegen in einer 1865 gegründeten Seilfertigungsstätte für die Berliner Aufzugsindustrie. Anfang der 1970er Jahre wurde ein völlig neues Geschäftsfeld erschlossen und die ersten Raumnetze als Seilspielgeräte entwickelt. Seither ist eine umfangreiche Produktpalette entstanden, mit der die rund 50 Mitarbeiter des Unternehmens einen Jahresumsatz von knapp 10 Millionen Euro erzielen und zu jedem Bereich des Spielens im Freien eine interessante, unverwechselbare Gestaltung anbieten können. In- und ausländische Patente machen die Produktpalette unnachahmlich und belegen das technische Know-how der Berliner Seilfabrik GmbH & Co. Das Familienunternehmen hat einen Exportanteil von über 70 Prozent und ist Mitglied im deutschen, europäischen und amerikanischen Normenausschuss.
Der Preis „Berliner Familienunternehmer des Jahres“ wird seit 1986 vom Verband „Die Familienunternehmer“ – ASU, Regionalkreis Berlin, verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Unternehmerpersönlichkeiten der Stadt.
„Die Familienunternehmer“ (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer – ASU) folgen als die politische Interessenvertretung für mehr als 180.000 Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die Familienunternehmer in Deutschland beschäftigen in allen Branchen rund 8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften jährlich einen Umsatz in Höhe von 1.700 Milliarden Euro.
Fotos von der Preisverleihung finden Sie hier.
Initiative Reinickendorf








