Carola Battistini

CaroGold

Ich bin CaroGold und schreibe gern. Texte für Webseiten und Blogs, aber auch Imagebroschüren etc. Das habe ich in 20 Jahren als Redakteurin gelernt – und es macht mir immer noch und immer mehr Spaß, in neue Themen einzutauchen und das Interessante herauszuholen.

Unterstützung für Demenzfreundliche Kommune

No comments

Für Menschen mit Demenz ist es oft schwierig, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Um dem entgegenzuwirken, haben sich im Märkischen Viertel Akteure aus den Bereichen Beratung, Betreuung, Pflege und Unterstützung für Menschen mit Demenz und ihre Bezugspersonen zusammengeschlossen zur AG Demenzfreundliche Kommune. Ihr Ziel: Menschen mit Demenz eine verstärkte und selbstverständliche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben im Kiez zu ermöglichen.

Das Angebot erstreckt sich von ambulanter Pflege über Beratungsgruppen, Seelsorge bis Betreuung und Wohngemeinschaften. Darüber hinaus gibt es zu noch viel mehr Themen Veranstaltungen, Vorträge und Beratung.  Die gemeinsame Basis ist das Engagement für bessere Lebensbedingungen der betroffenen Personen im Bezirk Reinickendorf.

Die Initiative Reinickendorf unterstützt die Arbeit der Demenzfreundlichen Kommune mit 750 Euro. Das Geld dient der Durchführung von Informationsnachmittagen zum Thema Demenz und die Organisation eines Wohlfühltages für pflegende Angehörige. Den Scheck überreichte Vorstandsmitglied Andreas Enders (rechts im Bild).

Weitere Projekte, die die Initiative Reinickendorf gefördert hat, und Infos, wie Sie selbst unsere Unterstützung für Ihr Projekt bekommen, finden Sie hier.

Carola BattistiniUnterstützung für Demenzfreundliche Kommune
weiterlesen

Irina Wotschke † 1.6.2020

No comments

Uns erreichte die traurige Nachricht, dass Irina Wotschke am 1.6.2020 im Alter von 68 Jahren gestorben ist.

Sie war langjähriges Vorstands- und bis zum Schluss Beiratsmitglied der Initiative Reinickendorf und führte diese Ämter integrativ und mit außerordentlicher Leidenschaft aus.

Als gelernte Krankenschwester sowie respektierte und erfolgreiche Inhaberin eines Reinickendorfer Pflegedienstes schlug ihr großes Herz beruflich wie ehrenamtlich für die Unterstützung älterer Menschen.

Noch weit über die Initiative Reinickendorf und die Bezirksgrenze hinaus setzte sie sich für die unterschiedlichsten sozialen Projekte ein. Sich an ihr zu messen heißt,  die Menschen zu lieben, sie zu stützen, sie zu fördern – und dabei das Feiern nicht zu vergessen.

Sie hätte nicht gewollt, dass wir um sie weinen, sondern sie als die lebensfrohe Person in Erinnerung zu behalten, die sie war:
aufmerksam, ideenreich, immer bereit, Aufgaben zu übernehmen und Menschen miteinander zu verbinden.

Nun hat sie den Kampf gegen ihre schwere Krankheit verloren, die sie sich lange nicht hatte anmerken lassen. So wie wir sie kennen, hat sie im Vorfeld alles geregelt und hinterlässt ein bestelltes Feld sowie einen Blumenstrauß voll Erinnerungen an eine vom Leben erfüllte Frau.

Irina Wotschke, du bleibst in unserer Erinnerung und in unseren Herzen.

Vorstand und Beirat der Initiative Reinickendorf 

Carola BattistiniIrina Wotschke † 1.6.2020
weiterlesen

Wir fördern weiter!

No comments

Liebe Reinickendorfer, Interessierte und Mitglieder,

die Initiative Reinickendorf unterstützt weiterhin Projekte aus unserem Fuchs-Bezirk. Auch wenn wir uns gerade nicht persönlich treffen können und unsere Jour-fixes und Unternehmerfrühstücke bis mindestens Mitte Mai aussetzen müssen, so werden wir doch weiter Gutes für den Bezirk tun.

Geben Sie diese Information bitte weiter an Vereine, Schulen, Kindergärten, Projekte aus der Kunst- und Kulturszene, der Seniorenförderung und Gesundheit. Um sich für eine Förderung zu bewerben, genügt es, uns das ausgefüllte Formular inklusive einer Kurzbeschreibung des Projekts an unsere Geschäftsstelle zu senden. Der Vorstand wird schnell und unbürokratisch entscheiden.

Wenn Sie selbst initiativ werden möchten, freuen wir uns über jedes weitere Mitglied, denn mit Ihren Jahresbeiträgen unterstützen wir eben solche Projekte.

Damit wir uns bei der Flut von abgesagten Veranstaltungen nicht ganz aus den Augen verlieren, planen wir derzeit Online-Treffen als Video-Konferenz. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wenn die Termine stehen.

Bis bald

Carola Battistini-Goldmund
Vorstandsmitglied Initiative Reinickendorf

 

Carola BattistiniWir fördern weiter!
weiterlesen

27. Februar 2020: Es muss nicht immer Wein sein

No comments

Martin Schmidt mag Bier. So gern, dass er beschlossen hat, selbst zu brauen. Außerdem ist er ausgebildeter Biersommelier. Entsprechend heißt seine kleine Brauereimanufaktur in Hermsdorf „Leidenschaft in Bier“. Dort komponiert er hauseigene Spezialitäten mit wohlklingenden Namen wie Landpartie, Finesse und Sonnenwende. Vom leichten Pale Ale Strandkorb bis zum Russian Imperial Stout Nachtlicht oder dem aus Weizen gebrauten Lokal Pause findet jeder Biergenießer seine Geschmacksrichtung. So auch die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf, die sich am 27. Februar 2020 dort zu einer exklusiven Verkostung trafen.

Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf bei „Leidenschaft in Bier“, der Hermsdorfer Biermanufaktur.

„Warum muss es denn zu einem guten Essen immer Wein sein, fragte ich mich irgendwann“, erklärt Martin Schmidt seine Idee. „Ich braue Sorten, die man ebenso gut zum Essen genießen kann.“ Oder danach, denn die mit Geschmacksnuancen wie Schokolade, Espresso oder Sherry eignen sich auch als Digestiv.

Die Initiative Reinickendorf genoss die Verkostung und die Führung durch die Mikro-Brauerei mit ihrem 500 Liter-Tank. Die Gäste verfolgten, wie eingemaischt – also die Gerste bei exakt 61 Grad mit Wasser angesetzt – und später Hefe zugegeben wird und sich schließlich Malzzucker in Kohlensäure und Alkohol spaltet. Das Jungbier lagert dann in Gärtanks, bevor es von Hand in die braunen Mehrwegflaschen abgefüllt und etikettiert wird.

Alles Handarbeit

Schmidt kreiert seine Spezialitäten selbst, experimentiert immer wieder und hat mittlerweile sieben Sorten im Verkauf. Spezielle Hopfen- und Malzsorten geben seinem Bier den besonderen Geschmack.

Dabei ist sein Bier nicht fürs Massenpublikum gebraut, vielmehr für Connaisseure, die sich Zeit nehmen, um sich den besonderen Gerstensaft im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen zu lassen.

Demnächst aus Moabit

Mittlerweile ist die Nachfrage nach dem leidenschaftlichen Bier so gestiegen, dass der Braukessel und vor allem der Platz zum Reifen viel zu klein geworden ist. Darum zieht die Brauerei in größere Räume in Moabit. Insofern waren die Besucher der Initiative Reinickendorf die letzten, die zu einer Verkostung nach Hermsdorf eingeladen waren.

Die gute Nachricht: Einige Restaurants im Berliner Norden, ausgesuchte Händler und auch Handelsketten wie Edeka bieten die schmackhafte Kollektion jetzt auch an.

Mehr auf Facebook: https://www.facebook.com/pg/Leidenschaft-in-Bier-346731659269677/posts/

Die Website www.leidenschaft-in-bier.com wird derzeit überarbeitet. Demnächst mehr.

Biersommelier Martin Schmidt erläutert die Kunst des Bierbrauens.

Carola Battistini27. Februar 2020: Es muss nicht immer Wein sein
weiterlesen

Unterstützung für mobilen Jugendclub in Konradshöhe

No comments

Initiative Reinickendorf spendet für Füxxe, Spazzen & Co.

Konradshöhe ist nicht gerade der erste Ort, der einem einfällt, wenn man an benachteiligte Jugendliche denkt. Doch gibt es zu wenig Spielplätze und Anlaufstellen für sinnvolle Freizeitbeschäftigung, fand Sascha S. Neumann und gründete die Spazzen, Füxxe und Co. Der Verein bietet Spiel und Sport für Kinder und Jugendliche und will sein Angebot nun um einen mobilen Jugendclub erweitern. Der dazu gekaufte alte Bauwagen wird in Eigenregie umgebaut und mit Kicker, Dartscheibe, Gesellschaftsspielen, Sofa usw. ausgestattet. Für die Finanzierung von Baumaterialien überreichten Initiative-Vorstand Carola Battistini-Goldmund (rechts) und -Beirätin Inga Beiersmann einen symbolischen Scheck an den Vereinsvorsitzenden Sascha S. Neumann.

Im Juli 2013 gründete der Kripobeamte und selbst Vater von fünf Kindern gemeinsam mit Eltern, Großeltern, Nachbarn und Bewohner aus Tegelort und Konradshöhe die Füxxe, Spazzen & Co. e.V. Der Verein bietet Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie gemeinsame Aktivitäten für verschiedene Altersgruppen zwischen 5 und 16 Jahren. Zudem stehen Antigewalt-Rollenspiele, Selbstverteidigungskurse sowie die Vermittlung von gesellschaftlichen Werten auf dem Programm. Dafür wurde der Verein bereits mit dem Berliner Präventionspreis 2018 der Landeskommission „Berlin gegen Gewalt“ ausgezeichnet.

Der Bauwagen hat sein Winterquartier auf dem Gelände der Kirchengemeinde am Schwarzspechtweg. Dort bauen und malern Kinder und Erwachsene gemeinsam, damit der Wagen schon im kommenden Jahr ein Anlaufpunkt für weitere Kinder und Jugendliche wird. Dann steht er an bestimmten Tagen beispielsweise auf dem Falkenplatz und an anderen Standorten und lädt zu Brettspielen, Kicker, Darts, aber auch Playstation oder Karaoke und Kinder-Disko ein.

Noch ist eine Menge zu tun, um den Bauwagen zu einem mobilen Jugendclub umzubauen, erklärt Sascha S. Neumann.

Mehr zu den Füxxen, Spazzen und Co. (je nach Altersgruppe gibt es auch noch Luxxe, Daxxe, Kazzen und Exxen) finden Sie auf https://fuexxe-spazzen.de

Dort lässt sich auch ganz einfach per SMS für den Verein spenden.

Oder per Crowdfunding über https://www.bildungsspender.de/fuexxe-spazzen/spendenprojekt

Carola BattistiniUnterstützung für mobilen Jugendclub in Konradshöhe
weiterlesen

25. September 2019: Wahlen und Neuigkeiten

No comments

Neuwahlen standen am 25. September 2019 bei der Mitgliederversammlung der Initiative Reinickendorf auf dem Programm. Würde ich jetzt twittern, stünde da „Vorstand einstimmig bestätigt, kleine Veränderungen im Beirat“.

Offenbar waren die Mitglieder mit der Arbeit ihres Vorstands zufrieden, denn dieser wurde ohne Gegenstimmen wiedergewählt. So werden Jürn Jakob Schultze-Bernd (Vorsitz) und seine Vertreter Carola Battistini-Goldmund, Carsten Lobert und Andreas Enders sowie Schatzmeisterin Christina Laurenz für weitere zwei Jahre die Geschicke des Vereins leiten.

Im Beirat, der den Vorstand bei der Auswahl der eingereichten Förderprojekte unterstützt, stellten sich Inga Beiersmann, Matthias Wichers, Marc-Eric Lehmann und Ronald Battistini zur Wahl und wurden ebenfalls ohne Gegenstimme gewählt.

Jürn Jakob Schultze-Bernd freute sich, mit dem bewährten Team und den neuen Unterstützern die erfolgreiche Arbeit der Initiative fortzusetzen. „Auch künftig wollen wir für gutes bürgerschaftliches Engagement werben und sinnvolle Projekte im Bezirk unterstützen. Die Menschen sollen sich im Bezirk wohlfühlen und wir als Initiative helfen den Engagierten bei der Fortsetzung von Bewährtem und bei der Umsetzung von neuen Ideen“, so der alte und neue Vorstandsvorsitzende. Er wünscht sich „noch viel mehr Mitglieder, also Leute, die so denken wie wir und uns helfen, noch mehr Projekte im Bezirk noch stärker zu unterstützen“.

Erfolgreiche Arbeit der vergangenen zwei Jahre

Zwei Großprojekte hatten das vergangene Jahr für die Initiative bestimmt: der Relaunch der Website sowie die Feier zum 20-jährigen Bestehen der Initiative Reinickendorf im Mai. Insbesondere hierfür dankte Schultze-Berndt seinem Team und den aus dem Beirat ausgeschiedenen Mitgliedern Christian Laurenz, Lutz Baxmeier und Jon Püschel, die maßgeblich zum Erfolg der Feier beigetragen hatten.

Wo die Initiative bei ihren Jours fixes zu Gast war, worüber bei den Unternehmensfrühstücken gesprochen wurde und wie es beim Business-Speeddating im Autohaus war, erfahren Sie unter Aktivitäten.
Mehr zu den geförderten Projekten auf www.initiative-reinickendorf.de/unsere-projekte

Fürs nächste Jahr sind wieder attraktive Veranstaltungen in Planung, darunter ein Besuch beim Bundesnachrichtendienst, bei einem Handballspiel der Füchse Berlin und der City of Lights sowie ein Charity-Konzert.

Was noch so im Fuchsbezirk los ist

Als Gastrednerin bei der Mitgliederversammlung eingeladen war Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt. Sie gab einen Einblick in aktuelle Themen der von ihr betreuten Bereiche Bauen, Bildung und Kultur. Dazu gehörten die Schuloffensive, der Ausbau sowie die Breite von Radwegen, ein Spielplatz, auf dem Erwachsene gemeinsam mit ihren Kindern spielen können, die MINT-Messe zur Förderung von naturwissenschaftlichem Verständnis von Kindern sowie die Angebote der Musikschule und des Kinder-Opernhauses.

Nächste Veranstaltung der Initiative Reinickendorf: Weihnachtsfeier am 6. Dezember. Gäste sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich rechtzeitig verbindlich an, denn die Plätze sind begrenzt und sehr gefragt.

Carola Battistini25. September 2019: Wahlen und Neuigkeiten
weiterlesen

Salutschüsse und Ehrengarde

No comments

16. September 2019: Zu Besuch beim Wachbataillon in der Julius-Leber-Kaserne

Salutschüsse wurden zum Besuch der Initiative Reinickendorf und ihrer Gäste in der Julius-Leber-Kaserne zwar nicht abgefeuert. Diese sind Monarchen und Staatsgästen vorbehalten, die zum ersten Mal den Boden der Bundesrepublik Deutschland betreten. Doch bekamen wir sehr bildhaft beschrieben, welche Aufgaben und Herausforderungen die knapp 700 Soldaten erfüllen.

„Das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) ist die Visitenkarte der Bundeswehr“ beschreibt sich das nahe Kurt-Schumacher-Platz beherbergte Bataillon selbst. Beim Empfang von Staatspräsidenten und Regierungschef stehen sie in der ersten Reihe als Spalier. Der Bezirk Reinickendorf pflegt eine offizielle Partnerschaft mit dem Wachbataillon und die Initiative Reinickendorf bekam am 16. September 2019 eine exklusive Einsicht in die Aufgaben dieses speziellen Bataillons – inklusive Besichtigung der Militärhistorischen Sammlung sowie einer Waffenschau.

Zapfenstreich und Drillteam

Die Aufgaben des Wachbataillons sind vielfältig und herausfordernd, erfuhren die Gäste von Kompaniechef Major Christian Hurtig. Insbesondere der protokollarische Ehrendienst, zu dem der Große Zapfenstreich bei der Verabschiedung von Amtsträgern, Salutschüsse zur Begrüßung von Staatsgästen oder das Ehrenspalier am Flughafen Tegel oder vor dem Schloss Bellevue gehören, bildet 80 Prozent der Aufgaben der Soldatinnen und Soldaten. Dabei müssen jeder Schritt und jeder Griff sitzen, getreu dem Motto „Semper talis“ oder „stets gleich gut“. Ein sogenanntes Drillteam absolviert darüber hinaus Kunststücke bei der komplexen Choreografie mit Gewehren zu Musik.

Protokollarischer Ehrendienst und Tagesgeschäft

Etwa 500 Einsätze im Protokollarischen Ehrendienst absolviert das Wachbataillon im Jahr. Darüber hinaus stehen Materialbeschaffung, Transport, aber auch Kochen und Materialinstandsetzung auf dem Tagesplan der Militärs. Sie sind alle voll infanteristisch ausgebildet und haben im Fall eines kriegerischen Angriffs verschiedene staatsschützende Aufgaben.

Waffenschau und Erinnerungen

Gespannt verfolgten die Initiative-Mitglieder und ihre zahlreichen Gäste die imposanten Ausführungen des Majors. Viele der Besucher brachten Erinnerungen an die Zeit der Französischen Alliierten mit. Zum Abschluss inspizierten wir noch die gepanzerten Transportfahrzeuge, wovon eins extra für uns geöffnet wurde. Auch oder gerade weil der Ein- und Ausstieg recht beschwerlich war: ein eindrucksvolles Erlebnis für alle Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf.

Einen Artikel zum Besuch der Initiative Reinickendorf beim Wachbataillon gab’s auch in der BERLINER WOCHE.

Nächste Veranstaltung der Initiative Reinickendorf: 2. Oktober 2019, 4. Unternehmerfrühstück, mehr Infos und Anmeldung: www.initiative-reinickendorf.de/kalender

Und schon jetzt anmelden für die Weihnachtsfeier am 6. Dezember. Gäste sind herzlich willkommen!

 

Text: Goldmund Kommunikation

Carola BattistiniSalutschüsse und Ehrengarde
weiterlesen

Unterstützung für die DLRG

No comments

Wissen Sie noch, wie eine Herzmassage geht oder eine Mund-zu-Mund-Beatmung oder wie man jemanden in die stabile Seitenlage bringt und warum? Beim Lebensrettertag am 17. August gaben die Reinickendorfer Hilfsorganisationen einen Einblick in das, was sie ehrenamtlich leisten: Leben retten. Die Malteser und Johanniter, das Deutsche Rote Kreuz und das THW, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Berliner Feuerwehr und die DLRG zeigten auf der Tegeler Greenwich-Promenade und rund um die Sechserbrücke Rettungstechniken und verschiedene Einsatzfahrzeuge. Jürn Jakob Schultze-Berndt übergab der DLRG einen symbolischen Scheck der Initiative Reinickendorf. Unterstützung ist dringend nötig: Wenige Tage zuvor waren die Wasserrettungsstation am Tegeler See von Unbekannten stark beschädigt und verschiedene technische Anlagen mutwillig zerstört worden.

Carola BattistiniUnterstützung für die DLRG
weiterlesen

Aus Holz wird Strom: Besuch im Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel

No comments

Das Märkische Viertel wird mit Holz beheizt. Nicht mit offenem Feuer oder Kaminen, sondern mit Holzhackschnitzeln aus Brandenburg. Rund 13.500 Wohnungen versorgt das 2014 in Betrieb genommene Biomasse-Heizkraftwerk (HKW) Märkisches Viertel mit Strom und Wärme. Die Mitglieder der Initiative Reinickendorf und ihre Gäste hatten beim Jour fixe am 18. Juni 2019 die Gelegenheit, das klimaneutral produzierende Kraftwerk in der Wallenroder Straße zu besichtigen.

Flächenmäßig versorgt das HKW Kunden vom Zabel-Krüger-Damm bis zum Paracelsusbad, von Wilhelmsruh bis Borsigwalde. 20 Mitarbeiter betreiben die Anlage im Dreischichtsystem. Täglich steuern 28 Lkw die Wallenroder Straße an und liefern jährlich etwa 70.000 Tonnen Holzhackschnitzel aus Waldrestholz von verschiedenen Grünflächenämtern der Bezirke. Zusätzlich werden schnellwachsende Bäume wie Pappeln und Linden auf von Bauern angemieteten Brachflächen angebaut.

Komplett klimaneutral

Durch die Verbrennung der naturbelassenen Holzhackschnitzeln wird in Kraft-Wärme-Kopplung sehr effizient Strom und Wärme erzeugt. Und das emissionsfrei, denn das bei der Verbrennung freigesetzte CO2 entspricht ungefähr der Menge, die die Bäume während ihrer drei- bis fünfjährigen Wachstumszeit der Atmosphäre entziehen. Derzeit wird geprüft, ob die bei der Verbrennung übriggebliebene Schlacke als Düngemittel für Dachbegrünungen weiterverwendet werden kann. Dann würde das HKW zu 95 Prozent rückstandsfrei arbeiten.

Der von Vattenfall betriebene Standort in der Wallenroder Straße dient seit den 1960er Jahren der Wärmeversorgung: Die Anlage wurde von einem kohlebefeuerten Heizwerk über ein gas- und ölbefeuertes Heizwerk zur jetzigen Nutzung mit dem biomassebefeuerten Heizkraftwerk weiterentwickelt. Sowohl das Gebäude als auch die sonstigen Außenanlagen auf dem Grundstück sind als technisches Denkmal geschützt.

Wo das Holz herkommt, erfahren Sie im Artikel Bio-Brennstoff für Berliner Heizkraftwerk.

Mehr zum Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel.

Text: Goldmund Kommunikation

Foto: privat

Carola BattistiniAus Holz wird Strom: Besuch im Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel
weiterlesen