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Initiative Reinickendorf unterstützt neue Standortkampagne

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Reinickendorf zeigt sich von seinen besten Seiten – und die Initiative Reinickendorf ist mittendrin. Die neue Standortkampagne „Kurs Nordwest“ stellt eine Vielzahl von Unternehmen und Initiativen im Fuchs-Bezirk vor.

Dazu hat Initiative-Mitglied Ralf Zürn mit seiner Agentur Unit Zürn wiederum eine 132 Seiten starke Broschüre zusammengestellt. Darin präsentieren sich 44 Firmen und Institutionen, es gibt Porträts der Ortsteile und ganz besondere Ansichten von Reinickendorf. Dazu Grußworte und Einschätzungen von Bezirksbürgermeister Uwe Brockhausen und Professor Dr. Philipp Boutellier, dem Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH, der die Nachnutzung des TXL-Geländes projektiert.

Die Initiative Reinickendorf als Akteur im Bezirk unterstützt die Kampagne und ist mit einem doppelseitigen Porträt vertreten.

Warum so eine Kampagne?

Reinickendorf bietet hohe Lebensqualität und mit dem ehemaligen Flughafengelände viel Raum für Industrie und Forschung. Hier werden Hunderte von Arbeitsplätzen entstehen sowie das Schumacher-Quartier mit 8.000 Wohnungen. Mit der Kampagne werden Unternehmen und Neubürger angesprochen, die sich hier ansiedeln wollen.

„Alt-Reinickendorfer“ erfahren bestimmt noch einiges über ihren Heimatbezirk, das sie nicht wussten. Zum Beispiel, dass es fast 10.000 Unternehmen im Bezirk gibt oder dass die Lindenallee vor dem Humboldtschloss schon 230 Jahre alt ist. Dazu gibt’s viele tolle Fotos, die Reinickendorf aus neuen Blickwinkeln zeigen.

„Reinickendorf ist nicht nur ein sehr schöner und lebenswerter Bezirk, er hat auch die große Chance, eine Zukunftswerkstatt für ganz Berlin zu werden“, beschreibt Uwe Brockhausen. „Unser Bezirk ist auf dem Weg, eine moderne und attraktive Stadt mit allen Vorzügen des urbanen Lebens zu werden, die alle Herausforderungen der Zukunft nicht nur bewältigen, sondern sogar erfolgreich vorwegnehmen wird.“

Zur Kampagne gehören auch attraktive City-Light-Plakate, die demnächst in der Stadt für unseren Bezirk werben werden, und praktische Werbeartikel wie Regenschirme oder Kaffeetassen.

Die Bezirksbroschüre können Sie hier downloaden. Das Porträt der Initiative Reinickendorf finden Sie auf Seite 126/127. Gedruckte Exemplar sind kostenlos im Infopoint des Rathauses Reinickendorf am Eichborndamm 215 sowie in den Bürgerämtern erhältlich.

Uwe Brockhausen (links) und Ralf Zürn präsentierten die Bezirksbroschüre Kurs Nordwest.

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30. September 2021: Mitgliederversammlung sorgt für frische Impulse – bewährtes Team mit Neuzugängen in Vorstand und Beirat

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Die Corona-Krise bis hierher gut überstanden, dazu viele frische Ideen und hohe Motivation, nicht zuletzt durch gutes Feedback aus der Mitgliederbefragung: Mit vielen bekannten und bewährten Kräften sowie einigen neuen Gesichtern gehen Vorstand und Beirat der Initiative Reinickendorf die nächsten zwei Jahre an. Auf einer von großem Teamspirit geprägten Mitgliederversammlung wurden Impulse aus der Mitgliederumfrage schnell in konkrete Umsetzungsideen umgewandelt. Die Initiative Reinickendorf wird auch in den kommenden Wochen sowie 2022 mit vielen interessanten Veranstaltungen und geförderten Projekten bürgerschaftliches Engagement unter dem Motto „Gut für den Bezirk“ vorleben.

Dabei besonders im Fokus: Möglichst viele weitere Menschen für die Zusammenarbeit begeistern, damit noch mehr sinnvolle Projekte gefördert werden können. Mit aktuellen Themen und interessanten Präsentationen und Speakern sollen die bewährten Veranstaltungsformate wie Jour fixe und Unternehmerfrühstück weiterhin attraktiv gestaltet werden. Hier werden exklusive Informationen geteilt sowie Zusammenleben und Gemeinwohl im Bezirk Reinickendorf über alle Parteigrenzen und Glaubensrichtungen hinweg begleitet und gefördert. Gäste sind herzlich willkommen, eine Übersicht über alle Aktivitäten gibt es auf dieser Website unter www.initiative-reinickendorf.de/aktivitaeten sowie im Kalender www.initiative-reinickendorf.de/kalender oder auf Facebook unter www.facebook.com/InitiativeReinickendorf.

Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Initiative Reinickendorf steht der Ausgang der Wahlen. Der Vorstandsvorsitzende Jürn Jakob Schultze-Bernd kann auch künftig auf sein bewährtes Team zurückgreifen. Neu im Vorstand ist Regina Burchardt, die den in den Beirat wechselnden Carsten Lobert ersetzt. Mit Gabriele Henkens, Karsten Hourticolon und Sebastian Mucke unterstützen gleich drei neue Beiräte die Arbeit des Vorstands.

Hier die Wahlergebnisse (alle einstimmig) – in den Vorstand gewählt bzw. bestätigt wurden:

  • Jürn Jakob Schultze-Berndt (Vorstandsvorsitzender)
  • Christina Laurenz (Schatzmeisterin)
  • Carola Battistini-Goldmund
  • Regina Burchardt
  • Andreas Enders

In den Beirat gewählt wurden:

  • Ronald Battistini
  • Gabriele Henkens
  • Karsten Hourticolon
  • Marc-Eric Lehmann
  • Carsten Lobert
  • Sebastian Mucke

Die nächsten Aktivitäten sind bereits geplant: ein Jour fixe mit der Bürgschaftsbank am 26. Oktober sowie ein Unternehmerfrühstück am 17. November. Mit der traditionellen Weihnachtsfeier am 3. Dezember beschließt die Initiative Reinickendorf ein anspruchsvolles Jahr, bevor 2022 mit vielen neuen Ideen beginnen kann.

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Pokale für den RC Tegel

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Die Initiative Reinickendorf unterstützt gern die wertvolle Jugend- und Vereinsarbeit des Ruder-Club Tegel 1886 e.V. Anlässlich der internen Regatta am 18. September überreichten Initiative-Vorstand Carola Battistini-Goldmund (links) und -Beirat Marc Lehmann einen symbolischen Scheck an Organisatorin Kerstin Peters und den RCT-Vorsitzenden Holger Niepmann (rechts). Mit dem Geld wurden u.a. die Siegerpokale finanziert, was die jungen Sportler mit sichtlicher Freude registrierten.

Siegerehrung RCT Firmencup 2021: Initiative-Vorstand Carola Battistini-Goldmund und -Beirat Marc Lehmann mit dem RCT-Vorsitzenden Holger Niepmann (Mitte)

Siegerehrung RCT Firmencup 2021: Initiative-Vorstand Carola Battistini-Goldmund und -Beirat Marc Lehmann mit dem RCT-Vorsitzenden Holger Niepmann (Mitte)

Siegerehrung Firmencup 2021: Organisatorin Kerstin Peters

Siegerehrung Firmencup 2021: Organisatorin Kerstin Peters

Jugend- und Vereinsarbeit des Ruder-Club Tegel

Jugend- und Vereinsarbeit des Ruder-Club Tegel

Siegerehrung RCT Firmencup 2021: 1. Platz Team Ehring

Siegerehrung RCT Firmencup 2021: 1. Platz Team Ehring

Siegerehrung RCT Firmencup 2021: 2. Platz Team Göhmann

Siegerehrung RCT Firmencup 2021: 2. Platz Team Göhmann

Siegerehrung RCT Firmencup 2021: 3. Platz Team Ehring II

Siegerehrung RCT Firmencup 2021: 3. Platz Team Ehring II

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Sommerfest: schönstes Wetter, inspirierende Gespräche und zwei Bürgermeisterkandidaten

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Endlich wieder treffen! Die Initiative Reinickendorf rief am 13. August 2021 zum Sommerfest in der Alten Fasanerie in Lübars – und es gab ein großes Wiedersehen. „Oh, haben wir uns lange nicht gesehen“, war der wahrscheinlich am häufigsten gesagte Satz. Bei strahlendem Sonnenschein ließ es sich dann gut netzwerken und locker mal wieder plaudern –auch mit dem gebotenen Abstand.

Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021

Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021

Zudem hatten Uwe Brockhausen, SPD-Kandidat auf das Bezirksbürgermeister-Amt, und sein Mitbewerber Michael Wegner von der CDU ihr Kommen angesagt. Beide nutzten die Gelegenheit, sich und ihr Programm für Reinickendorf kurz vorzustellen. Nicht ungewöhnlich: In der Zeit vor der Wahl am 26. September nutzen die Politiker Möglichkeiten wie diese, Unternehmer und Bürger zu treffen. Die Mitglieder und Gäste der Initiative Reinickendorf konnten Fragen stellen und sich so exklusiv ihr eigenes Bild der beiden Kandidaten machen. Auch Dirk Steffel, der für die Freien Wähler ins Rennen um ein Mandat fürs Abgeordnetenhaus gegangen war, schaute vorbei.

SPD-Bürgermeisterkandidat Uwe Brockhausen beim Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Wegner beim Sommerfest Initiative Reinickendorf 2021
SPD-Bürgermeisterkandidat Uwe Brockhausen beim Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021CDU-Bürgermeisterkandidat Michael Wegner beim Sommerfest der Initiative Reinickendorf 2021

Unter den Initiativ-ianern wurde schnell klar, dass persönliche Treffen mehr Charme haben, als Online-Meetings per Zoom. Um den Kontakt nicht abreißen zu lassen, würden viele diese Möglichkeit aber nutzen wollen, wenn die Voraussetzungen für Live-Zusammenkünfte sich coronabedingt wieder verschärfen würden.

Somit blicken alle erwartungsvoll auf den 3. Dezember, wenn wir uns zur Weihnachtsfeier treffen, diesmal im Straßenbahndepot Heiligensee. Und am 30. September findet noch die Mitgliederversammlung statt, ebenfalls mit Wahlen für Vorstand und Beirat.

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Eine Wasserrettungspuppe für den Nordberliner Tauchverein

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Der Nordberliner Tauchverein (NTV) bildet Tauchlehrer und Wasserretter aus. Damit die Wasserretter im Ernstfall Menschen im Wasser bergen und transportieren können, müssen sie trainieren – in Corona-Zeiten am besten „körperlos“. Gerade im Wasser ist ein Körper schwer und unhandlich zu befördern, bisweilen versinkt er bereits. An Spezial-Puppen aus PVC mit „echtem“ Skelett und beweglichen Gelenken simulieren die Retter, Menschen realitätsnah zu bergen. Doch so eine Wasserrettungspuppe kostet ordentlich Geld.

Kurzerhand reichte der Vereinsvorsitzende Michael Bilitzki eine Bewerbung um eine Förderung bei der Initiative Reinickendorf ein … und bekam wenig später einen symbolischen Scheck von Initiative-Schatzmeisterin Christina Laurenz überreicht.

Seit Juni gehört die Puppe, die liebevoll Egon genannt wird, nun zur Wasserrettungsausbildung aller Tauchschüler des NTV. Auch die Wasserrettungskräfte halten ihr Wissen und Können damit auf aktuellem Stand. Zudem soll das Training an der Puppe mehr Sicherheit während des Hallentrainings gewährleisten.

Mehr Infos zum Nordberliner Tauchverein, der dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen feierte, dem Angebot an Geräte- und Apnoetauchen, Schwimm- und Tauchtraining, über Tauchgänge im Tegeler See oder Tauchfahrten nach Frankreich und andere Veranstaltungen auf der Website des Nordberliner Tauchverein e.V.: www.ntvev.de

Foto: Gruppenbild mit Puppe (v.l.n.r.): Jürgen Gläser, 2. Vorsitzender Nordberliner Tauchverein, Kassenwartin Jennifer Konienczny, die Lebensrettungspuppe Egon, Initiative-Schatzmeistern Christina Laurenz und Michael Bilitzky, 1. Vorsitzender NTV.

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Schullandheim Walter May dankt

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Ein wirklicher Notruf erreichte die Initiative Reinickendorf Anfang August: Das Schullandheim Walter May hatte durch die corona-bedingten Verbote von Klassenfahrten seit März keine Einnahmen mehr. Da die Betriebskosten aber weiterliefen, gingen die Rücklagen gen Null. Dem beliebten Schullandheim in Heiligensee drohte Insolvenz und damit das Aus nach 57 Jahren Bestehens.

Sofort stimmte der Vorstand der Initiative Reinickendorf einstimmig für eine Zuwendung von 1.000 EUR. „Wir hoffen sehr, dass Sie den Betrieb bald wieder aufnehmen können und die Kinder und Jugendlichen eine schöne Zeit im Schullandheim verbringen können“, schrieb Jürn-Jakob Schultze-Berndt, Vorsitzender der Initiative Reinickendorf, an Manfred Scholz, den Vorsitzenden des Fördervereins „Freunde des Schullandheimes Walter May e.V.“.

Der (symbolische) Scheck kam an. Das Schullandheim kann weitermachen und bedankte sich mit einem herzlichen Brief. Und die Mitglieder der Initiative Reinickendorf hoffen auf noch viele Jahre internationalen Schüleraustausch, Projektwochen oder Ferien in der Natur der Heiligenseer Baumberge.

Eine Übersicht aller unterstützten Projekte finden Sie hier.

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Endlich wieder live: erfolgreiches Unternehmer-Frühstück am 7. September

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Das erste Live-Meeting der Initiative Reinickendorf seit Corona: Die Mitglieder waren sichtlich erfreut, sich unter Berücksichtigung der Abstandsregeln mal wieder direkt in die Augen zu schauen. Bei Gastgeber Andreas Enders und seinem Unternehmen Vermdok gab es wie üblich bei den Unternehmerfrühstücken aktuelle Informationen und gutes Essen satt.

Den inhaltlichen Teil bestritt Initiative-Vorstandsmitglied und Steueranwalt Carsten Lobert (Foto), der sehr fesselnd das Thema Hilfspakete und Subventionen darlegte. Bei aller Komplexität ein kurzweiliger Vortrag des Fachmanns zu Fragestellungen, die uns noch weiter beschäftigen werden. Eine weitere wichtige Erkenntnis: Die Initiative Reinickendorf wirkt und fördert auch in Zukunft aktiv – und das ist GUT FÜR DEN BEZIRK!

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Königin-Luise-Kirche jetzt barrierefrei zugänglich

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Die Initiative Reinickendorf hat den Bau des barrierefreien Zugangs der Königin-Luise-Kirche in Waidmannslust finanziell unterstützt.

Dafür bedankt sich der Gemeindekirchenratsvorsitzende herzlich mit folgendem Brief:

Sehr geehrte Damen und Herren der Initiative Reinickendorf e.V.,

im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde Waidmannslust bedanke ich mich noch einmal herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung unseres Projekts „Barrierefreier Zugang zur Königin-Luise-Kirche“. Darüber haben wir uns sehr gefreut und können Ihnen heute mitteilen, dass das Projekt – auch dank ihrer finanziellen Zuwendung – erfolgreich umgesetzt werden konnte und jetzt fertig gestellt ist.

Der Zugang zu unserer Königin-Luise-Kirche in Waidmannslust war bisher vom Gehweg aus nur über zwei für Rollstuhlfahrer unüberwindliche Stufen möglich. In Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde konnte etwas weiter rechts vom Hauptzugang eine Öffnung in die niedrige Umfassungsmauer eingefügt und der Zuweg mit den historisch passenden Platten, die hinter dem Gebäude aufgenommen werden konnten, gestaltet werden. Nicht nur Rollstuhlfahrer/innen sondern auch Senioren, die mit oder ohne Rollator Stufen vermeiden möchten, und Radfahrer/innen, die den Fahrradständer auf dem Grundstück erreichen möchten, freuen sich über den erleichterten Zugang.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Verkin
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

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Unterstützung für Demenzfreundliche Kommune

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Für Menschen mit Demenz ist es oft schwierig, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Um dem entgegenzuwirken, haben sich im Märkischen Viertel Akteure aus den Bereichen Beratung, Betreuung, Pflege und Unterstützung für Menschen mit Demenz und ihre Bezugspersonen zusammengeschlossen zur AG Demenzfreundliche Kommune. Ihr Ziel: Menschen mit Demenz eine verstärkte und selbstverständliche Teilnahme am gesellschaftlichen Leben im Kiez zu ermöglichen.

Das Angebot erstreckt sich von ambulanter Pflege über Beratungsgruppen, Seelsorge bis Betreuung und Wohngemeinschaften. Darüber hinaus gibt es zu noch viel mehr Themen Veranstaltungen, Vorträge und Beratung.  Die gemeinsame Basis ist das Engagement für bessere Lebensbedingungen der betroffenen Personen im Bezirk Reinickendorf.

Die Initiative Reinickendorf unterstützt die Arbeit der Demenzfreundlichen Kommune mit 750 Euro. Das Geld dient der Durchführung von Informationsnachmittagen zum Thema Demenz und die Organisation eines Wohlfühltages für pflegende Angehörige. Den Scheck überreichte Vorstandsmitglied Andreas Enders (rechts im Bild).

Weitere Projekte, die die Initiative Reinickendorf gefördert hat, und Infos, wie Sie selbst unsere Unterstützung für Ihr Projekt bekommen, finden Sie hier.

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23. Juni 2020: Reinickendorf und OHV – künftige Herausforderungen gemeinsam lösen

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Gutnachbarschaftliche Beziehungen unterstützt die Initiative Reinickendorf gern und lud deshalb den Landrat des Kreises Oberhavel zum Jour fixe ein. Ludger Weskamp (54, SPD) hatte dann auch Spannendes aus einer der wirtschaftlich stärksten Regionen des Berliner Speckgürtels zu berichten. 

Im Austausch mit den Mitgliedern der Initiative betonte er die vielen Gemeinsamkeiten und gemeinsamen Ziele zwischen Reinickendorf (Motto: „In Berlin ganz oben“) und OHV (Motto: „direkt drüber“). Den Bürgern stehen hier sämtliche Angebote der Großstadt zur Verfügung. Gleichzeitig können sie den wunderschönen Norden mit seiner großartigen Landschaft, vielen Seen und Grünflächen nutzen.

Nicht ohne Stolz betonte Weskamp, dass sein Landkreis schuldenfrei und Eigentümer von rund 40 leistungsstarken Betriebsgesellschaften ist, darunter für Krankenhäuser, Abfallwirtschaft und Verkehr. Auch prägen starke kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften in Hennigsdorf und Oranienburg die Infrastruktur. Und die Zukunftstechnologien hat der Landkreis fest ins Visier genommen: Für den Ausbau der Cluster Biotech und Life Science wurde viel Geld in die Hand genommen. Angestrebt wird eine Verdoppelung der Arbeitsplätze in diesen Branchen auf 1.500 bis zum Jahr 2030.

Es gab aber auch Wermutstropfen: Die großen Werke von Bombardier und Stahl Hennigsdorf seien keine Zukunftsbranchen. Und wegen Schließung des Tegeler Flughafens werde es zu einer Wegzugsbewegung nicht nur aus Reinickendorf, sondern auch dem nördlichem Umland kommen. „Das ist für OHV bitter, denn in den letzten 25 Jahren sind rund 50.000 Menschen hierher gezogen. Ohne Tegel fehlt ein wichtiges Argument für die Region“, befürchtet der Landrat.

Raum für Verbesserungen gebe es auch noch in Verwaltung und Digitalisierung, räumte Weskamp ein. Auch für die älter werdende Bevölkerung müssen Angebote geschaffen werden. Das klang dann schon sehr nach den aktuellen Herausforderungen im Nachbarbezirk.

Diese gemeinsam anzugehen, wo es möglich und sinnvoll ist, war dann auch der Tenor des informativen Anrainer-Austauschs beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf.

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