| „Voll im Leben“ – getreu diesem Motto gaben beim „25. Tag für Menschen mit und ohne Behinderung“ Verbände, Selbsthilfegruppen und Hilfsmittelhersteller einen Einblick in ihre Arbeit. Dazu gab’s ein buntes Bühnenprogramm mit Showtanzgruppen und vielen Künstlern. Vorstand Jürn Jakob Schultze-Berndt (links im Bild) übergab einen symbolischen Scheck der Initiative Reinickendorf, die damit zur Organisation und Durchführung der Veranstaltung am 18. Juni im Märkischen Zentrum beigetragen hat.
Über die Unterstützung freuten sich (von links): Regina Vollbrecht, die neue bezirkliche Beauftragte für Menschen mit und ohne Behinderung, Frank Balzer, Bezirksbürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, und Uwe Brockhausen, Bezirkstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Soziales.
Mehr über die Arbeit der Beauftragten für Menschen mit Behinderung erfahren Sie hier. |
Engagement
Ein Beamer für die Kolpingsfamilie
| Ganz im Sinne von Adolph Kolping kümmert sich die Kolpingsfamilie Herz-Jesu-Tegel um Familie, soziale Belange und Gemeinschaft. Beispielsweise sorgt sie für Geburtstags-Ehrungen älterer Menschen oder lädt Referenten ein, die ihnen Themen aus Politik und Wirtschaft vermitteln. Um solche Veranstaltungen unterhaltsamer zu gestalten, wurden nun ein Beamer und eine Leinwand angeschafft. Die Initiative Reinickendorf unterstützte dies und übergab einen symbolischen Scheck. Helga Weinert, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Herz-Jesu-Tegel: „Der Unterhaltungswert in unserer Gruppe ist einfach nötig, damit wir noch recht lange top-fit bleiben können. Herzlichen Dank!“
Die Kolpingfamilie finden Sie in der Katholischen Kirche Herz-Jesu-Tegel, Brunowstraße 37 in 13507 Berlin-Tegel. Weitere Informationen und Termine im Kurzporträt oder im Internet.
Marlies Wanjura (vorn links) überreichte den symbolischen Scheck der Initiative Reinickendorf an (v. l.) Gisela Thiel (Schriftführerin), Manfred Potrykus (Kassierer), Kaplan Krystian Gwizdala (Präses), Stephan-Johannes Klawa (Bannerträger) und Helga Weinert (Vorsitzende der Kolpingsfamilie Herz-Jesu-Tegel). |
2. Reinickendorfer Unternehmerfrühstück: Exklusive Informationen aus erster Hand
| Die Initiative Reinickendorf bringt Unternehmer, Politiker und interessierte Bürger zusammen. Sie will informieren, vernetzen und fördern. Einen spannenden Informations- und Meinungsaustausch zwischen Mitgliedern und Gästen gab es auch beim 2. Reinickendorfer Unternehmerfrühstück am 16. März 2016 im Ratskeller.
Teilnehmer von Initiative-Veranstaltungen werden aus erster Hand informiert und dürfen auf exklusive Neuigkeiten aus dem Bezirk hoffen. Dies ist sicher einer der Gründe, warum auch die zweite Auflage des Unternehmerfrühstücks so gut besucht war.
Martin Lambert (2.v r.) , Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Umwelt, Ordnung und Gewerbe, informierte dabei über Infrastruktur- und Wohnungsprojekte im Bezirk und unterstrich seine Haltung, dass eine Verlängerung der U-Bahn-Strecke ins Märkische Viertel nötig ist.
Projektmanagerin Nina Busse (links) von Berlin-Partner für Wirtschaft und Technologie berichtete anschließend über zahlreiche erfolgreiche Projekte der Wirtschaftsförderung, die den über 9.000 Unternehmen im Bezirk zugutekommen.
Im Mittelpunkt des Initiative-Netzwerks stehen natürlich die ansässigen Firmen, die hier ein Forum bekommen und sich präsentieren können – und dies nicht nur als Mitglied des eingetragenen Vereins. Diese Gelegenheit nutzte diesmal Benjamin Bergmann (Mitte), einer von drei jungen Geschäftsführern des Traditionsunternehmens „Theodor Bergmann“ in dritter Generation. Er stellte sein Unternehmen mit 60-jähriger Geschichte und mehr als 150 Mitarbeitern als verlässlichen Partner in allen Fragen der Sanitär- und Haustechnik vor – nach eigenen Worten und mit einem Augenzwinkern der „Spezialist für Gas, Wasser und Sch…öne Bäder“.
In entspannter Atmosphäre bei Brötchen und Kaffee entführte Torsten Häusler die Zuhörer in die weite Welt der Telekommunikation. Der Geschäftsführer der COMNET Communikationssysteme & Netzwerkservice Berlin GmbH am Borsigturm zeigte, dass clevere IT- und Telekommunikationslösungen auch für Mittelständler realisierbar und erschwinglich sind. Die kurzen Fachvorträge boten anschließend genügend Stoff für Diskussionen, ebenso die aktuellen Themen im Bezirk. Und nach kurzweiligen knappen zwei Stunden entließen die Organisatoren der Initiative Reinickendorf die Teilnehmer des 2. Unternehmerfrühstücks gut gesättigt, mit vielen Informationen und neuen Kontakten in den beginnenden Arbeitstag. Nächster Jour fixe der Initiative Reinickendorf: Donnerstag, 21.4.2016, 19 Uhr, Flughafen Tegel Das nächste Unternehmerfrühstück findet am Mittwoch, 18.5.2016, 7.45 bis 9.30 Uhr bei der Berliner Volksbank, Ludolfingerplatz 5, 13465 Berlin-Frohnau statt. Bitte melden Sie sich rechtzeitig hier an. |
TSV Wittenau bietet Sport für Flüchtlingskinder
Einen symbolischen Scheck überreichte Initiative-Vorstandsmitglied Eberhard Gutjahr (rechts im Bild) an Pascal Winkens vom TSV Wittenau. Dieser engagiert sich ehrenamtlich bei den „Milchzahnathleten“ des Vereins. Er geht jede Woche in Flüchtlingsheime und bietet den Kindern sportliche Betätigung an.
Die teilnehmenden Kinder sind 5 bis 12 Jahre alt. Die Verständigung erfolgt mit Händen und Füßen und den wenigen deutschen Worten, die die Kinder schon gelernt haben. Der Sport bietet den Kindern etwas Abwechslung und bringt ihnen viel Freude, die vom erlebten Leid ein wenig ablenken kann.
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Zirkusprojekt der Franz-Marc-Grundschule gefördert
Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren veranstaltete die Franz-Marc-Grundschule in Tegel ein großes Zirkusprojekt. Das Trainerteam des Schul- und Projektzirkus „Tausendtraum“ aus Soest studierte mit rund 330 Schülern innerhalb einer Woche ein originelles Programm ein. Clowns, Jongleure und Bodenakrobaten, Artisten auf Bällen und Seil, Zauberer und sogar Fakire begeisterten an einem Wochenende Eltern, Verwandte und Freunde mit ihren Künsten.
In einem echten Zirkuszelt auf dem Sportgelände Scharnweberstraße herrschte in fünf Aufführungen stets fantastische Stimmung. Staunen allenthalben, was die Kinder in so kurzer Zeit erlernt haben. Bewundernswert: Die liebevolle pädagogische Betreuung durch das Zirkusteam, das stets darauf achtete, dass sich jeder kleine Darsteller den verdienten Applaus und damit ein sicher nachhaltiges Erfolgserlebnis abholte. Die wahrscheinliche positive (Nach-)Wirkung bei den Schülern kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das Projekt war zuvor über mehrere Monate in Zusammenarbeit der Schulleitung und dem Förderverein vorbereitet worden. Um ein Vorhaben dieser Größenordnung überhaupt stemmen zu können, mussten Gelder aus verschiedenen Quellen beschafft werden. Die Initiative Reinickendorf hat das Projekt mit einer Spende unterstützt. Text und Fotos: Joachim Wangnet
Initiative-Ehrenmitglied Marlies Wanjura (Mitte links) überraschte die jungen Künstler mit einem symbolischen Scheck. |
Neues Domizil für Sozialwarenhaus
| Das Sozialwarenhaus Reinickendorf bietet auf mehr als 400 Quadratmetern so ziemlich alles, was man für seinen Hausstand braucht. Es gibt dort Möbel und Kleidung oder Geschirr, Kochzubehör, Bücher, CDs und vieles mehr.
Das Angebot richtet sich an Menschen mit kleinem Geldbeutel, also Rentner, Studenten, Arbeitslose und junge Familien, die möglichst eine Bescheinigung, etwa den Berlin-Pass, vorlegen sollten. Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Kürzlich wurde das Sozialwarenhaus in der Roedernallee 88-90 neu eröffnet, nachdem es zwangsweise aufgrund einer nicht mehr leistbaren Miete in der Aroser Allee ausziehen musste. Der Trägerverein hatte erheblich Ausgaben, um den neuen Standort für den jetzigen Nutzungszweck herzurichten. Die Unterstützung der Initiative Reinickendorf in Form eines Schecks, überreicht vom Vorstandsvorsitzenden Jürn Jakob Schultze-Berndt, wurde von Vorstand Steffen Heiß (Mitte) und Geschäftsführer Peter Paul Pansing (rechts) mit großer Freude entgegen genommen. |
Schwein gehabt: Scheck für Familienfarm Lübars übergeben
| Die Familienfarm Lübars hat seit Kurzem zwei weitere Attraktionen: Pebbles und Bambam, zwei junge Wollschweine, deren dichtes Fell ihrem Namen alle Ehre macht. Die beiden putzigen Neu-Lübarser gehören zu einer alten ungarischen Schweinerasse und verfügen ähnlich wie ihre Vorfahren, die Wildschweine, über krause, helle Borsten.
Initiative-Vorstand Jürn Jakob Schultze-Bernd und Beirat Carola Battistini-Goldmund (rechts) überreichten den symbolischen Scheck für den Unterhalt eines Wollschweins an Katrin Kremm von der Familienfarm Lübars. Ihre Namen haben Pebbles und Bambam natürlich aus der beliebten TV-Serie „Familie Feuerstein“. Gut möglich, dass die Ferkel genauso viel Unfug im Sinn haben und Verwirrung stiften wie ihre Namensvetter, die beiden unverwüstlichen Kinder der Steinzeit-Familie. In jedem Fall sorgen sie ebenfalls für gute Laune und können zu den Öffnungszeiten der Familienfarm (Infos unter Telefon 415 70 27) bestaunt werden. Die Initiative Reinickendorf hat für ein Jahr die Patenschaft für eines der beiden Wollschweine übernommen und der Bereichsleiterin Alte Fasanerie, Katrin Kremm, einen Scheck über 600 Euro übergeben. |
Initiative Reinickendorf unterstützt Ferienspiele des VfB Hermsdorf
| Am 28.7.2015 überreichte Marlies Wanjura einen symbolischen Scheck der Initiative Reinickendorf zur Unterstützung der Ferienspiele 2015 des VfB Hermsdorf an Lothar Herz. Dieses Schreiben erreichte die Initiative dazu:
Die ersten Kinder-Ferienspiele wurden im Jahr 1989 von Vera Ciszak und Lothar Herz ins Leben gerufen. Sie werden seitdem ohne Unterbrechung entweder am Beginn oder am Ende der Sommerferien über 2 Wochen (jeweils am Nachmittag von Montag bis Freitag) durchgeführt. Anfangs fanden sie auf dem Sportplatz in der Heidenheimer Straße statt. Inzwischen werden sie auf dem Gelände und in den Turnhallen der Gustav-Dreyer-Grundschule in der Freiherr-vom-Stein-Straße veranstaltet. Das Ziel dieses sowohl für Vereinsmitglieder als auch für Nichtmitglieder kostenlosen Angebots ist: Kinder stark machen – ihnen die Freude am Sport zu vermitteln. Deshalb freuen wir uns, dass pro Tag etwa 20-25 Kinder im Alter von 6 -14 Jahren auf das Gelände der Gustav-Dreyer-Schule kommen, um bei Sport und Spiel dabei zu sein.
Foto: privat Organisator der Ferienspiele ist von Beginn an (seit nunmehr 27 Jahren!) Lothar Herz. Im sportlichen Bereich wird er von seinen bis zu acht jugendlichen Helfern tatkräftig unterstützt. Sie sorgen für Aufwärmgymnastik und Turnübungen, trainieren die Kinder und nehmen die Disziplinen für das Sportabzeichen ab. Da auch ein Schwimmnachweis für das Sportabzeichen erforderlich ist, geht es am Mittwochvormittag der 2. Woche in das Strandbad Lübars. Kinder (üblicherweise ca. 15-20), die das Sportabzeichen geschafft haben, werden schriftlich benachrichtigt und zu einer kleinen Feier mit ihren Eltern eingeladen. Natürlich stehen auch die Mannschaftssportarten hoch im Kurs. Am begehrtesten ist Fußball, aber auch Handball wird oft gespielt. Gelegentlich kommen Tischtennis und Tennis zum Zuge. Auch im organisatorischen Bereich gibt es Helfer. Martin Kolbe ist Schriftführer und führt die Anwesenheitslisten und protokolliert die Leistungen für das Sportabzeichen. Für die Snacks und Getränke in den Pausen sorgt Christa Lamprecht. Reinhard Siebert und Sabine Scholkmann helfen bei der allgemeinen Organisation und Aufsicht. |
Waidmannsluster Willkommenskultur: Unterstützung für Flüchtlinge in der Cité Foch
| Erschütternde Bilder notleidender Flüchtlinge gehen täglich durch die Medien. Das Elend dieser Menschen, die Heimat, Hab und Gut verloren haben, ist groß. Umso wichtiger ist es, ihnen dort zu helfen, wo sie vorübergehend eine neue Bleibe gefunden haben. Vorbildlich geschieht dies unter anderem in Waidmannslust.
In der Notunterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen Collège Voltaire in der Cité Foch leben derzeit rund 150 Menschen, die meisten von ihnen sind Kriegsflüchtlinge. Die Akzeptanz und Unterstützung der Nachbarn ist groß: Ende Februar wurde eine gemeinsame Unterstützungsgruppe (UG-Flüchtlinge) gegründet, die seitdem Hilfsangebote aus der Nachbarschaft koordiniert und deren Mitglieder auch selbst Spenden und Einsatzzeiten anbieten. Auch die Initiative Reinickendorf unterstützt die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und überreichte Anfang April einen Scheck. Das Geld wird zur medizinischen Ausrüstung eines Arztzimmers verwendet. Hier soll ein Bundeswehr-Arzt künftig ehrenamtlich behandeln. Neben der medizinischen Behandlung soll insbesondere auch geimpft werden. Der Bedarf an weiteren Hilfsgütern und -leistungen ist nach wie vor groß. Informationen gibt es auf den Webseiten der Initiativen Cité Foch und Waidmannslust.
Christina Laurenz und Eberhard Gutjahr von der Initiative Reinickendorf (rechts im Bild) übergaben den Scheck an den Leiter der Einrichtung Dung Nguyen sowie Armin Wegner, Geschäftsführer des Trägers SIN e.V. (Soziale Initiative Niederlausitz). |
Unbürokratische Soforthilfe für Tegeler Brandopfer
| Für zwei Tegeler Familien war es ein schrecklicher Jahresbeginn. In der Nacht vom 2. zum 3. Januar 2015 roch es kurz vor Mitternacht bei den Familien Jung und Mehrkens aus dem „Steilpfad“ plötzlich stark nach Rauch. Und schon bald schlugen Flammen aus den Fenstern.
Schnell retteten sich die Bewohner auf die Straße. Ihnen blieb nur, was sie am Leib trugen. Offenbar war es ein defekter Ofen, der für den verheerenden Schwelbrand sorgte. Die Wohnung der Familie Jung brannte völlig aus. Das benachbarte Haus der Mehrkens muss aufwändig saniert werden, der beißende Rauch steckt in allen Giebeln und Dielen. Alle Möbel, alle Kleider, alles Hab und Gut sind verloren. Wann sie in ihre Wohnung zurück können, steht in den Sternen. Beide Familien kamen zunächst in Gästewohnungen der „Freien Scholle“ unter. Ihr Leid ist groß, an ein geregeltes Leben ist vorerst nicht zu denken. Die Initiative Reinickendorf überreichte je einen Scheck als Soforthilfe. Beide Familien freuen sich über weitere Spenden und auch Kleidergaben. Den Kontakt stellt die Initiative Reinickendorf gerne her.
Ein Scheck als Soforthilfe für die Brandopfer: Roman, Sabine und Jessica Mehrkens, Christina Laurenz,
Ebenfalls einen Scheck der Initiative Reinickendorf erhielten Moritz, Lena und Kerstin Jung aus den Händen von Christina und Christian Laurenz. |
Initiative Reinickendorf

Das Kolpingwerk Deutschland ist ein christlicher katholischer Sozialverband. Gründer und Vorbild Adolph Kolping (1813 -1865) zog als Schustergeselle durch die Lande und half Menschen, wo er konnte. Nach seinem Theologiestudium wurde er Priester der katholischen Kirche. Als Sozialformer der ersten Stunde,war er ein volksnaher Seelsorger und Publizist des 19.Jahrhunderts.





Einen symbolischen Scheck überreichte Initiative-Vorstandsmitglied Eberhard Gutjahr (rechts im Bild) an Pascal Winkens vom TSV Wittenau. Dieser engagiert sich ehrenamtlich bei den „Milchzahnathleten“ des Vereins. Er geht jede Woche in Flüchtlingsheime und bietet den Kindern sportliche Betätigung an.


Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Jahren veranstaltete die Franz-Marc-Grundschule in Tegel ein großes Zirkusprojekt. Das Trainerteam des Schul- und Projektzirkus „Tausendtraum“ aus Soest studierte mit rund 330 Schülern innerhalb einer Woche ein originelles Programm ein. Clowns, Jongleure und Bodenakrobaten, Artisten auf Bällen und Seil, Zauberer und sogar Fakire begeisterten an einem Wochenende Eltern, Verwandte und Freunde mit ihren Künsten.





