Engagement

Initiative Reinickendorf spendete für Freunde alter Menschen e.V.

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„Jern würde ick noch mal verreisen. Mal raus aus der Bude“, sagt Käthe Wagner (92) im schönsten Berlinisch. Der Verein Freunde alter Menschen engagiert sich gegen Einsamkeit im Alter. Er wollte Käthe und anderen alten Menschen diesen Wunsch erfüllen. Die Initiative Reinickendorf unterstützte die Reise finanziell.

Eine Reise ist für hochbetagte Menschen oft nicht mehr ohne weiteres möglich. Denn alte Menschen sind nicht mehr mobil und auf fremde Hilfe angewiesen, wenn sie das Haus verlassen möchten. An eine Reise ist oft gar nicht zu denken. Dabei würden viele gern ihrem tristen Alltag entfliehen.

Ende April ging es für ein verlängertes Wochenende nach Rheinsberg. Mit einem Fahrdienst wurden die alten Menschen von Zuhause abgeholt und am Sonntag wieder zurück gebracht. Ein Team von Freiwilligen begleitet sie auf dieser Reise. Gemeinsam besichtigten sie die Stadt und das Schloss. Am Sonntag gab es eine Schifffahrt auf dem Grienericksee. Dann ging es wieder zurück nach Berlin. Das Wochenende haben alle sehr genossen. Für die alten Menschen war es eine willkommene Abwechslung zu ihrem oft tristen Alltag. Die Reise werden sie so schnell nicht vergessen.

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16. April 2013: „Kultur & mehr“ – Facetten lebendiger Bildungspolitik in Reinickendorf

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Reinickendorf erstreckt sich von Frohnau bis zum Märkischen Viertel, von Tegelort bis nach Hermsdorf – und könnte verschiedener kaum sein. Nicht leicht also, gerade in Sachen Bildung alle unter einen Hut zu bekommen. Beim Jour fixe der Initiative Reinickendorf berichtete die Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur, Katrin Schultze-Berndt, unter anderem von mobilen Bibliotheken, Sprachförderungsprogrammen und einem geplanten „TXL“- Musical der Musikschule Reinickendorf.

Unser Bezirk kann sich wahrhaftig vielfältiger kultureller Einrichtungen erfreuen. Die Humboldt-Bibliothek beispielsweise lädt Alt und Jung mit einem uFriedrich II.mfangreichen Medienangebot zum Stöbern, Schmökern und Verweilen ein – nicht nur das klassische Buch, sondern auch Computerspiele, Hörbücher und DVDs zeichnen das bunte und umfangreiche Repertoire aus. Bundesweit steht diese Einrichtung an vierter Stelle (!) aller großstädtischen Bibliotheken. Auch die Einrichtung eines Bücherbusses, der wöchentlich in die Schulen fährt, erfährt großen Anklang – die Nutzerzahlen haben sich verfünffacht. Die Musikschule, die Graphothek mit ihrer großen Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst zum Ausleihen, das Atrium und das Heimatmuseum, Konzerte und Ausstellungen zeugen von der großen kulturellen Vielfalt im Fuchsbezirk. „Wir wollen Menschen für Bildungsangebote begeistern“, erklärte Bildungspolitikerin Schultze-Berndt, die selbst Studienrätin für Deutsch und Mathematik ist.

Doch auch kritische Themen wurden beim Jour Fixe der Initiative Reinickendorf angesprochen: Die Entwicklung der bezirklichen Schulstandorte, Sprachförderung von Migranten, Inklusion und die Frage, ob der Lehrplan und die Klassenzusammensetzung die heutigen Schüler tatsächlich auf den Arbeitsmarkt vorbereiten kann. Wie wird damit umgegangen, dass Kinder (mit Migrationshintergrund) die Grundschule mit unzureichenden Deutschkenntnissen verlassen? Wie können Ausbildungsplätze das Interesse junger Menschen wecken? Und inwieweit fördert etwa das Erlernen eines Instruments die persönliche Entwicklung?

Eine lebhafte Diskussion der Reinickendorfer Unternehmer, die zum Teil als Ausbilder in ihren Betrieben einen direkten Zugang zum Thema haben, mit der Stadträtin zeigte, was Gastgeberin Marlies Wanjura bereits zur Begrüßung feststellte: „Das Thema Bildung geht uns alle an!“, so die Vorstandsvorsitzende der Initiative Reinickendorf. Aus diesem Grund sei die Unterstützung der Firmen und das Engagement der Unternehmer auch jederzeit sehr willkommen, unterstrich Katrin Schultze-Berndt.

Eine besonders schöne Art dieser Kooperation wurde auch gleich angeregt: Unternehmen können im Rahmen einer Weihnachtsfeier, eines Firmenfests oder eines Jubiläums jungen lokalen Künstlern eine Bühne bieten – eben Bretter, die die Welt bedeuten: Schüler der Musikschule Reinickendorf, Schulorchester oder -chöre können dabei zeigen, was in ihnen steckt und die motivierende Erfahrung eines echten Auftritts erleben! Der Appell an alle: Bitte nutzen Sie bei Ihrer nächsten Betriebsfeier die Chance und kontaktieren Sie die Musikschule Reinickendorf oder vielleicht die Schuleinrichtung Ihres Kindes und sorgen so für ein musikalisches Highlight Ihrer Veranstaltung.

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11. April 2013: Rollbretter und Schwungtuch für den VfL Tegel

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Mithilfe der Initiative Reinickendorf hat der VfL Tegel Sportgeräte angeschafft.

VfL-Vizepräsident Lutz Bachmann schrieb: „Wir möchten Ihnen nochmals – auch im Namen unserer Sporttreibenden – ganz herzlich für die Übergabe der Rollbretter und des Schwungtuchs danken. Damit ermöglichen Sie uns den Ausbau und die Erweiterung unserer Sportangebote für Jung und Alt.“

Marlies Wanjura (Foto rechts) und Michael Mitzky (links) von der Initiative Reinickendorf übergaben die Sportgeräte.

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24. April: Spende für das Jugendforschungsschiff „Wassermann“

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Das Jugendforschungsschiff „Wassermann“ liegt seit diesem Frühjahr im Tegeler Hafen. An Bord können sich Schüler mit den Themen Gewässerökologie und erneuerbare Energien beschäftigen.

Mit Hilfe zahlreicher Sponsoren wurde das 1937 gebaute ehemalige Hamburger Bunkerschiff zum Forschungsschiff umgebaut. Im Jahr 2011 nutzten rund 2.000 Schüler das Angebot. Die Übergabe und Einweihung der Mikroskope erfolgte im Rahmen eines Empfangs mit Preisverleihung der Bayer Cares Foundation, die zu den Hauptsponsoren des Jugendforschungsschiffs zählt, am 24. April am Liegeort Greenwichpromenade, Brücke 7 in Berlin-Tegel. Der zahlreich anwesenden Prominenz aus lokaler Politik und Wirtschaft (Foto) erläuterte Dr. Uwe Schneider, Vorsitzender von „Das Schiff e.V., Labor für Bildungskonzepte“, die umfangreichen Möglichkeiten für spannende und lehrreiche Experimente an Bord des schwimmenden Schülerlabors.
Weiteres: www.jugendforschungsschiff.com.

Foto: Ronald Battistini

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November 2011: Thomas-Mann-Oberschüler danken für Unterstützung ihrer Frankreich-Fahrt

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Seit zwei Jahren existiert zwischen der Reinickendorfer Thomas-Mann-Oberschule und der Institution Notre Dame de Garaison sowie dem Collège Saint Joseph in der Region Hautes-Pyrénées eine deutsch-französische Schulpartnerschaft. Im Rahmen des Projekts mit dem Titel „Jung sein in Europa“, das vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützt wird, haben Schüler der beteiligten Schulen jährlich die Gelegenheit zu einem einwöchigen Aufenthalt in Gastfamilien der Partnerschüler.

Ziel dieser Schulpartnerschaft ist neben der Verbesserung der fremdsprachlichen Kompetenz die Entdeckung der Region durch entsprechende Exkursionen. Freundschaftliche Beziehungen werden geknüpft, weitere Begegnungen durch individuelle Absprachen organisiert und es zeigt sich inzwischen auf beiden Seiten ein steigendes Interesse an einem mehrwöchigen Aufenthalt an der Partnerschule.

Im November 2011 haben insgesamt 14 Schüler der Thomas-Mann-Oberschule aus den Klassenstufen 8 – 11 an der Frankreich-Reise teilgenommen. Ein Zwischenstopp in Paris ermöglichte einen Besuch beim Eifelturm, die Besichtigung der Notre Dame und eine Bootsfahrt auf der Seine.

Neben dem Erlebnis eines typisch französischen Schultages war ohne Zweifel der Ausflug nach Biarritz (s. Foto) einer der Höhepunkte, aber auch die Höhlen von Gargas, die Burg von Mauvezin und der Pilgerort Lourdes haben die Schüler sehr beeindruckt. Die positive Resonanz von Seiten der Schüler bestätigt, dass sich der Aufwand lohnt.

Nun werden die Vorbereitungen für den Besuch der französischen Schüler im Dezember 2012 getroffen. Ganz oben auf der Wunschliste steht der Besuch auf einem typischen Weihnachtsmarkt.

Eltern, Schüler und Lehrkräfte bedanken sich herzlich für die freundliche Unterstützung durch die Initiative Reinickendorf e.V.!

M. Hörmann

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